29. April 2014, 12-13.30 Uhr, Römerberg 9: Mittagsakademie "DiakonieMachtHilfe"

Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender, Diakonie Hessen

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Die neue Evangelische Akademie in Hessen und Nassau e.V.

Im Frühjahr 2012 fusionieren die Evangelische Stadtakademie Römer9 und die Evangelische Akademie Arnoldshain nach dem EKHN- Synodenbeschluss. Die Evangelische Akademie hat die Aufgabe, die politischen, kulturellen und religiösenDebatten der Gesellschaft maßgebend mitzugestalten. In ihrer Arbeit begleitet die Evangelische Akademie kulturelle, politische und religiöse
Entwicklungen. Sie greift Fragen auf, die sich aus der Komplexität globaler Zusammenhänge, pluralistischer Gesellschaften, urbaner Lebenswelten und veränderter Lebensstile ergeben. Fachliche Exzellenz, diskursive Fairness, direkte Begegnung, Reflexion und Orientierung haben für sie höchste Priorität. Gender-Aspekte finden auf allen EbenenBerücksichtigung. Die Evangelische Akademie setzt innovatorische Impulse, indem sie relevante Themen in Kirche, Gesellschaft und Wissenschaft aufspürt und Debatten organisiert.

Zur Satzung der neuen Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main

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Drei neue Kolleg/innen feierlich eingeführt

 

Eine neue Geschäftsführerin und zwei neue Studienleiter/innen gehören seit 1. Januar 2014 zum Kollegium der Evangelischen Akademie.

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 6. Februar 2014 wurden Geschäftsführerin Dr. Silja Joneleit-Oesch sowie Studienleiterin Dr. habil. Katharina Kunter und Studienleiter Pfarrer Dr. Christoper Scholtz als neue Kolleg/innen der Evangelischen Akademie Frankfurt in der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg eingeführt. 

Pfarrerin Esther Gebhardt, Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes, Propst Dr. Sigurd Rink, Vorsitzender der Akademie-Konvente, und Akademiedirektor Dr. Thorsten Latzel begrüßten die neuen Kolleg/innen herzlich und wünschten ihnen Gottes Segen für ihre zukünftige Arbeit. 

 

Beim anschließenden Empfang in den Räumen der Akademie, Römerberg 9, lobten die Laudatoren die Kompetenz der neu gewonnen Mitarbeitenden. Dr. Ulrich Oelschläger (Foto), Präses der Synode der EKHN, wünschte im Namen der Landeskirche den neuen Kolleg/innen viel Erfolg für ihre zukünftige Tätigkeit. 

Glückwünsche von der Goethe-Universität überbrachten Prof. Heiko Schulz vom Fachbereich Evangelische Theologie und Prof. em. Dr. Hans-Günter Heimbrock. Mit persönlichen Erinnerungen bereicherten Prof. Dr. theol. Achim Behrens von der Lutherisch Theologischen Hochschule Oberursel und Pfarrer Dr. Hans-Georg Ulrichs von der Heidelberger Peterskirche ihre Laudatio. Neben Willkommensgrüßen von der Schwesterakademie freute sich Pfarrer Uwe Jakubczyk, Studienleiter und Jugend- und Bildungsreferent der Evangelischen Akademie Hofgeismar, auf die zukünftige Zusammenarbeit.

 

Unter den rund 200 Gästen konnte die Evangelische Akademie Frankfurt auch den Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzdezernent der EKHN, Heinz Thomas Striegler (r.), und den Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, begrüßen.

Fotos: Willi Rode

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Die neuen Kolleg/innen

 

Foto:Willi Rode

Dr. Silja Joneleit-Oesch (Bildmitte) arbeitete zuletzt als Projektleiterin der Initiative „stark! Verantworte Deine Zukunft“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Von 2005 bis 2008 war die 40-jährige Theologin Referentin der Geschäftsleitung bei World Vision Deutschland e.V. Frau Dr. Joneleit-Oesch bringt zahlreiche Erfahrungen im wissenschaftlichen Projektmanagement mit, etwa aus der Arbeit in der Präsidialabteilung der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt a.M. (2003 - 2005) oder als Koordinatorin des DFG-Graduiertenkollegs „Religion und Normativität“ an der Universität Heidelberg.

Darüber hinaus war sie Delegierte der SELK im ökumenischen Gremium der ACK Frankfurt und Gutachterin für die Österreichische Akademie der Wissenschaften sowie Vorstandsmitglied des Freundeskreises der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel/Taunus. Frau Dr. Joneleit-Oesch ist verheiratet und Mutter von fünf Kindern.

 

Foto: Willi Rode

Dr. habil. Katharina Kunter (Bildmitte) ist seit Januar 2014 für politische Jugendbildung und Europa zuständig. Nach ihrem Staatsexamen in Geschichte und Evangelischer Religion für das Lehramt an Gymnasien wurde die 45-Jährige über die Kirchen im Helsinki-Prozess promoviert. Anschließend habilitierte sie im Rahmen eines EKD-Forschungsprojektes in Berlin über das gesellschaftspolitische Engagement junger Christen in der DDR und in der Bundesrepublik. Von 2004 bis 2006 war sie als Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Theologischen Fakultät Aarhus in Dänemark tätig.

Zuletzt arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschergruppe „Transformation der Religion in der Moderne“ an der Universität Bochum. Erfahrungen als Dozentin sammelte sie unter anderem durch Lehraufträge an den Universitäten Karlsruhe, Berlin und Leipzig sowie durch eine DAAD-Dozentur an der Theologischen Fakultät Tartu in Estland. Dr. habil Katharina Kunter ist verheiratet und hat zwei Töchter.

 

Foto:Willi Rode

Pfarrer Dr. Christopher Scholtz ist neuer Studienleiter für den Themenbereich Religion und Politik. Der 41-Jährige ist Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, studierte Evangelische Theologie, Pädagogik und Philosophie an den Universitäten Mainz, Pisa, Frankfurt und Göttingen und war von 2009 bis 2011 Pfarrvikar in der Evangelischen Dankeskirchengemeinde Frankfurt. Herr Dr. Scholtz hat über theologische Fragen der Mensch-Maschine-Interaktion promoviert und war als systemischer Organisationsentwickler und Coach tätig.

Zuletzt arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Praktische Theologie/Religionspädagogik am Fachbereich Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt. Dr. Christopher Scholtz ist verheiratet und Vater eines Kindes. Zu seinem zukünftigen Aufgabengebiet gehören unter anderem Fragen des interreligiösen Pluralismus, des christlich-jüdischen Dialogs sowie die Förderung von Demokratiefähigkeit im urbanen Kontext der internationalen Metropole Frankfurt.

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Zur Geschichte der Evangelischen Stadtakademie Römer9

Eingang Evangelische Stadtakademie Römer9
 

"Römer9“ – der Name der Evangelischen Stadtakademie Frankfurt a. M. ist Programm. Er bezieht sich auf die Adresse am Römerberg. Zugleich verweist der Name auf einen für das protestantische Selbstverständnis prägenden Bibeltext: Im Römerbrief ermutigt der Apostel Paulus zu Freiheit aus Glauben, die zu einer entschlossenen und verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit der Welt führt. Diesem Impuls fühlt sich evangelische Bildungsarbeit verpflichtet. In der Evangelischen Stadtakademie wird dies konkret im Hinblick auf drei thematische Bereiche: KULTUR, RELIGION, STADT.

Wie können Religion und Kultur in einen inspirierenden und kritischen Dialog miteinander treten? Welche Impulse für die Stadtgesellscahft und Stadtpolitik Frankfurts können damit gegeben werden? Diesen Leitfragen folgt die Evangelische Stadtkademie: Mitten im Herzern der Stadt Frankfurt, zwischen Römerberg, Alter Nikolaikirche und Historischem Museum. Römer9 ist ein Ort des interdisziplinären und interreligiösen Gesprächs, der ästhetischen Bildung und des Wort-Bild-Dialogs. Formate: Vorträge, Podiumsdiskussionen, Religionsgespräche und Lesungen werden hier ebenso veranstaltet wie Ausstellungen, Konzerte, Performances und Lesungen. 

Die Geschichte der Evangelischen Stadtakademie ist dokumentiert in zwei Publikationen:
Wandel und Kontinuität II, 2008-2012
Kontinuität und Wandel I, 1947-2007

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