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STADTVISIONALE

Call for Entries: Kurzfilmfestival zum Thema "Wohnrevolution"

In zweijährigem Turnus, d.h. als Biennale, veranstaltet die Evangelische Akademie Frankfurt ein Kurzfilmfestival zu stadtbezogenen Themen, die das Wohnen und Arbeiten in der Stadt sowie das gesellschaftliche Zusammenleben in der Stadt berühren. Die global wachsenden Großstädte und Ballungszentren stehen vor großen sozialen wie ökologischen Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

Die Stadtvisionale 2018 widmet sich künstlerischen Kurzfilmen, die mit ihrem Blick auf das Phänomen eines sich verändernden Wohnens in der Stadt einen Perspektivwechsel auf das Thema generieren können. Sie ist als Wettbewerb geplant, bei dem entsprechende Produktionen eingereicht werden können. Ein Workshop bringt die Filme und ihre Macher mit VertreterInnen anderer Disziplinen ins Gespräch. Eine Fachjury wählt einen Preisträgerfilm, ein Festivalabend zeigt eine Auswahl der besten Einsendungen.

 

Evangelische Akademie Frankfurt

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit empfiehlt

FILM DES MONATS FEBRUAR 2018:
"THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI"

Ebbing ist ein fiktiver kleiner Ort. Aber er liegt in Missouri, ebenso wie Ferguson, die Stadt, die immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Mildred Hayes (Frances McDormand) mietet drei großformatige Werbeschilder an einer wenig befahrenen Landstraße. Irgendetwas in ihrem harten und bitteren Gesicht verrät schon zu Beginn, dass sie nicht auf
Reklame für den Souvenir-Laden aus ist, in dem sie arbeitet. Vor sieben Monaten wurde ihre Tochter brutal ermordet. Die Ermittlungen sind ergebnislos geblieben. Mildred versucht mit ihrer Botschaft, die sie auf den drei Schildern anbringen lässt, die örtliche Polizei zur Arbeit zu zwingen. Was auch den Plot für einen Standard-Rache-Thrillerhergegeben hätte, geht gänzlich eigene Wege. Die Geschichte der drei Werbeschilder verbindet Mildred mit dem pragmatischen Polizeichef Willoughby (Woody Harrelson) und dem lupenreinen angry white male Polizist Dixon (Sam Rockwell). In starken Dialogen greift der Film Themen wie Polizeigewalt, Rassismus und rape culture auf. Aber, ohne zu moralisieren. So wird der Polizeichef damit konfrontiert, dass die meisten seiner Mitarbeiter Rassisten sind. Seine Antwort: „Wenn alle rassistischen Polizisten die Polizei verlassen würden, dann wären nur noch drei übrig. Und die wären alle Schwulenhasser.“ Der irische Regisseur und Dramatiker Martin McDonagh entwirft mit solchen Sätzen ein Bild der amerikanischen Kleinstadt, das hart ist und über das man doch immer wieder lachen muss. Die folgerichtige Entwicklung von Mildred und die weiter eskalierende Spirale von Gewalt und Gegengewalt erzeugen einen enormen Sog, dem man sich über die gesamte Laufzeit nicht entziehen kann. Von der grandiosen Einführung der Billboard-Botschaft in leuchtendem Orange, bis zu den drei unterschiedlichen Familienentwürfen der Figuren, bietet Three Billboards outside Ebbing, Missouri gelungene und nachdenklich stimmende Unterhaltung. Und am Ende lässt sich diskutieren, was am Ziel dieser schwarzhumorig-düsteren Reise auf die Figuren wartet.

 

Produktion: Blueprint Pictures, Fox Searchlight Pictures, Film4 Productions, Cutting Edge Group; Großbritannien, USA 2017
Regie und Drehbuch: Martin McDonagh
Kamera: Ben Davis
Schnitt: John Gregory
Musik: Carter Burwell
Darsteller: Frances McDormand, Sam Rockwell, Woody Harrelson u.a.
Format: 35 mm, Farbe, 115 Min.
Verleih: Fox Deutschland, kino@20thcenturyfox.de
Kinostart: 25.1.2018

REVOLUTION

Neues Halbjahresprogramm 1/2018 (Januar bis Juni) erschienen

Revolution: 1618, 1848, 1918, 1968. Das Gedenkjahr 2018 hat es in sich. Auch jenseits der geschichtlichen Erinnerung prägen große Umbrüche das gegenwärtige Zeitgefühl. Von der digitalen Revolution über ökologische Einschnitte bis zu wirtschaftlichen Umwälzungen.

Daher befassen wir uns im kommenden Halbjahr mit dem Thema "Revolution". In speziellen Tagungen setzen wir uns mit der Bedeutung von verschiedenen Arten von Revolution auseinander. Daneben finden Sie wieder eine Fülle von Veranstaltungen zu brisanten Fragen und relevanten Themen aus Kultur, Religion, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Gerne informieren wir Sie aktuell über weitere, nicht im Halbjahresprogramm abgedruckte Angebote – per Flyer, Newsletter, Mail, Facebook oder Twitter.

Das gedruckte Programm kann bestellt werden unter: office@evangelische-akademie.de.

Der Postversand erfolgt ab 4. Januar.

Evangelische Akademie Frankfurt
Halbjahresprogramm 2018/1: Revolution

Stellenausschreibung

Tagungsassistenz m/w (100 % oder 50 %)

 

In der Evangelischen Akademie Frankfurt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für

Tagungsassistenz m/w (100 % oder 50 %)

zu besetzen.

Die Evangelische Akademie Frankfurt ist 2012 aus der Fusion der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der Evangelischen Stadtakademie Römer9 entstanden. Das attraktive Haus der Akademie auf dem Römerberg ist ganz frisch umgebaut und seit Juni 2017 im Betrieb. Die Evangelische Akademie Frankfurt hat die Aufgabe, soziale, wirtschaftliche, politische, kulturelle und religiöse Entwicklungen zu reflektieren, protestantische Perspektiven zu entwickeln und zur Demokratisierung unserer Gesellschaft beizutragen. Mit ihrer Diskurskultur – protestantisch, weltoffen, streitbar – folgt sie einem öffentlichen Bildungsauftrag und versteht sich als Engagement der Kirche in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft.

Arbeitsschwerpunkte sind:
- die organisatorische Vor- und Nachbereitung sowie Begleitung von Akademieveranstaltungen,
- der Schriftverkehr mit Tagungsteilnehmenden und Referenten/innen,
- die eigenverantwortliche und selbständige Erledigung von Sekretariats- und Organisationsaufgaben im Rahmen des zuständigen Themenfelds und für die Akademie als Ganze,
- die Pflege von Kontakten (Teilnehmenden, Förderer, Partner u.a.),
- Rechercheaufgaben und Datenpflege (Content-Management-System, Akademie-Software).

GROSSER KONVENT 2017

Großer Konvent wählt neue Mitglieder: Annegret Puttkammer wird neue Vorsitzende

Am Samstag, 18. November fanden zum ersten Mal die Zusammenkunft des Großen Konvents im neuen Haus der Evangelischen Akademie Frankfurt statt. Dabei wurde Pfarrerin Annegret Puttkammer zur neuen Vorsitzenden der beiden Konvente gewählt. Zudem wurde Pfarrer Jens Böhm als neues Mitglied in den Kleinen Konvent gewählt. Den beiden neuen Mitgliedern möchte die Evangelische Akademie Frankfurt ganz herzlich gratulieren. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der neuen Akademie auf dem Römerberg!

Frau Puttkammer folgt auf Gabriele Scherle, Pröpstin a.D., die dieses Jahr in den Ruhestand gegangen ist. Die Evangelische Akademie Frankfurt bedankt sich ganz herzlich bei Frau Scherle für ihren jahrelangen engagierten Einsatz an der Spitze der Konvente. Ebenfalls verabschieden wir uns von Frau Susan Durst, die auch aus dem Kleinen Konvent ausscheidet. Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit!

Zur Person: Annegret Puttkammer

Pfarrerin Annegret Puttkammer, 1963 in Fulda geboren, begann nach dem Abitur 1982 mit einem Theologie-Studium in Münster und Bonn. Ihre Schwerpunkte lagen auf den Themen Neues Testament und Praktische Theologie. Ihr Vikariat absolvierte sie in der Evangelischen Kirchengemeinde Kleve am Niederrhein. Von 1991 bis 1994 war sie Theologische Referentin beim Evangelischen Bibelwerk im Rheinland. Anschließend arbeitete sie für die Deutsche Bibelgesellschaft und war Referentin für Mitarbeiterinnen-Fortbildung beim Frauenwerk der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Von 1997 bis 2001 war sie als Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesbaden-Dotzheim tätig, danach in Bad Soden-Neuenhain und wurde 2008 schließlich zur Dekanin im Evangelischen Dekanat Herborn. Seit Juni 2011 ist Annegret Puttkammer Pröpstin für Nord-Nassau.

Zur Person: Jens Böhm

Pfarrer Jens Böhm, Jahrgang 1962, ist in Baden-Baden geboren. Nach dem Abitur an der Liebig-Schule in Gießen studierte er bis 1989 Evangelische Theologie in Marburg, Berlin und Bonn. Von Juni 2004 bis November 2009 arbeitete er als Pfarrer und hauptamtlicher Dekan im Evangelischen Dekanat Mainz. Zuvor war er 14 Jahre Pfarrvikar und Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Oestrich-Winkel im Rheingau. Ab November 2009 arbeitete der Oberkirchenrat als Leiter des Referates Personalförderung und Hochschulwesen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Im September 2014 übernahm er schließlich das Amt als Leiter des Dezernates Personal in der EKHN.

Evangelische Akademie Frankfurt
Annegret Puttkammer, neue Vorsitzende der Konvente
Evangelische Akademie Frankfurt
Jens Böhm, neues Konventsmitglied
Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Achim Knecht, stellv. Vorsitzender der Konvente, Gabriele Scherle, ehem. Vorsitzende der Konvente, Dr. Thorsten Latzel, Akademiedirektor, Markus Schmid, Geschäftsführer (v.l.n.r.)
Evangelische Akademie Frankfurt
Stadtdekan Dr. Achim Knecht, Gabriele Scherle, Pröpstin a.D.
Evangelische Akademie Frankfurt
Gabriele Scherle und Dr. Thorsten Latzel
Evangelische Akademie Frankfurt
Gabriele Scherle, Thorsten Latzel, Markus Schmid
Evangelische Akademie Frankfurt
Vorstellung der neuen Mitarbeiterinnen: Verena Fading, Tagungshausmanagement und Anette Schamp, Buchhaltung (v.l.n.r.)
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Der Große Konvent tagt im Panoramasaal
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Dr. Thorsten Latzel verabschiedet Gabriele Scherle
Evangelische Akademie Frankfurt
Verabschiedung von Konventsmitglied Susan Durst
Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Thorsten Latzel bedankt sich bei Susan Durst

KINDER UNI GÖTTINGEN MIT MIRKO DROTSCHMANN

Stipendiatinnen der Jungen Akademie Frankfurt organisieren Vorlesung für Kinder in Göttingen

Wann war die Bundestagswahl? Wer war der erste Bundeskanzler? Welche Partei ist dieses Jahr neu in den Bundestag eingezogen? Wofür steht eigentlich FDP? Für die Schüler der Kinder Uni in Göttingen kein Problem! Journalist und YouTuber Mirko Drotschmann alias Mr. Wissen 2Go und Prof. Dr. Thomas Mann vom Insitut für Öffentliches Recht, die die Vorlesung gemeinsam gehalten haben, waren beeindruckt von so viel Wissen:

"Wir hätten fast gar nicht weiterreden müssen", sagt Mirko Drotschmann. Dass sich Kinder und Jugendliche nicht für Politik interessieren, kann der logo!-Moderator so nicht bestätigen. "Auf meinem YouTube-Kanal wird unter den Videos auf hohem Niveau diskutiert", erzählt Drotschmann. In seinen Videos erklärt er Kindern beispielsweise, wer Wladimir Putin ist, wie man richtig wählt oder warum der Iran so häufig in den Nachrichten vorkommt. Drotschmann glaubt, dass die politische Teilhabe sich nur verlagert. "Junge Leute wollen heute nicht mehr unbedingt in Parteien eintreten, sondern eher an Demonstrationen teilnehmen oder sich über Petitionen engagieren", sagt er.

Allerdings sieht er zwar keine Erosion, aber auch kein Auffrischen in der Begeisterung für Politik. "Wir haben Anfang des Jahres einen kurzen Hype durch Martin Schulz erlebt, aber es war nicht wie bei Willy Brandt in den 1970ern", erzählt er weiter. Drotschmann denkt, dass sich Kinder und Jugendliche vor allem durch bestimmte Themen mitreißen lassen. "Viele haben sich für TTIP interessiert, allerdings war das auch eine Empörungswelle. Aber die hätte man nutzen können, das ist Potential da", sagt er. Die häufigste Frage, die ihm zum Thema Politik gestellt wird ist: Warum machen Politiker nicht mehr für uns Kinder? "Das ist ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen", stimmt Drotschmann zu. "Jugendliche werden von der Politik nicht besonders ernst genommen."

Um junge Leute noch stärker für Politik zu begeistern, sieht er vor allem die Schulen in der Pflicht. "Die Lehrer müssen mit den Schülern mehr über aktuelle Themen diskutieren und ihnen den Praxisbezug politischer Entscheidungen zeigen." Aber auch Politiker seien in der Pflicht. "Sie sollten mehr in Schulen gehen", findet Drotschmann. Doch Kinder und Jugendliche düften sich auch nicht zurücklehnen: "Sie können sich aktiv beteiligen, indem sie zum Beispiel E-Mails an Politiker schreiben und sich in ihrem Ort oder Stadtteil engagieren."

Etwa 115 Schüler besuchten die Vorlesung der Kinder-Uni zum Thema "Wie wird man eigentlich Bundeskanzler(in)?" am 8. November 2017 in Göttingen. In der Vorlesung wurde den Kindern erklärt, wie eine Wahl in Deutschland abläuft. Als Beispiel durften die Kinder dann selbst ihre Kinderkanzlerin wählen. Zwei Vertreterinnen der fiktiven KEKS-Partei oder der JUPP-Partei standen zur Wahl. Die beiden Kandidatinnen traten in einem Wahlkampf gegeneinander an. Am Ende überzeugte die KEKS-Partei mit Wahlversprechen wie vier Monate Sommerferien, freier Eintritt in Freizeitparks und Smartphones für alle Schüler die Mehrheit. Organisiert haben das ganze Gesa Güttler und Katharina Knoche, zwei Stipendiatinnen, der Jungen Akademie Frankfurt. Die Vorlesung kam als Projekt des diesjährigen Mottos der Jungen Akademie "Do it yourself! - Demokratie" zustande.

Vielen Dank an die beiden Dozenten, alle Organisatoren und an alle Kinder, die sich so toll beteiligt haben!

Evangelische Akademie Frankfurt
Die Kinder Uni 2017
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Gesa Güttler, Katharina Knoche und Mirko Drotschmann
Evangelische Akademie Frankfurt
Mirko Drotschmann alias MrWissen2Go
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Blick in den Hörsaal der Kinder Uni
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Katharina Knoche und Gesa Güttler
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Die Schüler der Kinder Uni
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Prof. Dr. Thomas Mann in der Vorlesung
Evangelische Akademie Frankfurt
Mirko Drotschmann im Hörsaal

WENN DER KONFERENZSAAL ZUM POLITISCHEN KINO WIRD

Evangelische Akademie lädt in die "Anstalt" – Auftakt mit Politsatire-Macher Dr. Dieter Krauß

Popcorn-Geraschel, Kichern, das schnell zum lauten Lachen anschwillt: Auf der großen Leinwand überlegt sich ein Großunternehmer, wie er sich medial wirksam als Familienunternehmen verkaufen und so die Erbschaftssteuer abwenden kann. Die ZDF-Politsatire "Die Anstalt" hält auch in dieser Folge zahlreiche Pointen bereit – doch geschaut wird heute nicht vor dem heimischen Fernseher, sondern im großzügigen Panoramasaal der Evangelischen Akademie.

Gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre "Die Anstalt" schauen und anschließend über das aktuelle Thema diskutieren: Das ist die Idee hinter des neuen Veranstaltungsformats in Frankfurt. Zum Auftakt hat sich knapp ein Dutzend Zuschauer – eingefleischte "Die Anstalt"-Fans ebenso wie absolute Neulinge – am Römerberg getroffen. "Wir hoffen natürlich, dass sich mit der Zeit rumspricht, wie gemütlich und lustig es bei uns ist", sagte Hanna-Lena Neuser, Studienleiterin für Europa und Jugend an der Evangelischen Akademie, zur Begrüßung.

Entstanden ist die Idee für das neue Format im Rahmen der Jungen Akademie, einem Stipendienprogramm der Evangelischen Akademie, das 30 junge, engagierte Menschen unter 30 Jahren zusammenbringt. "In einer Veranstaltung diskutierten wir mit Professor Bernd Gäbler", erklärt Neuser. "In einer Studie für die Otto-Brenner-Stiftung kam er zu dem Schluss, dass satirische Formate gerade junge Mediennutzer sehr gut erreichen – es aber oft an Angeboten fehlt, die politischen Themen zu vertiefen, sprich gemeinsam zu diskutieren."

Der gemeinsame "Anstalt"-Abend soll diese Lücke füllen. Ein besonderes Highlight ist dabei das Gespräch mit Redakteur Dr. Dieter Krauß, der die Sendung gemeinsam mit den Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner konzipiert. Zum Auftakt gab er in der Akademie unterhaltsame und informative Einblicke in das Entstehen der Sendung. "Wir haben den Ehrgeiz, in der Sendung immer neue Perspektiven aufzuzeigen", betonte er im Gespräch mit den Zuschauern. Der Bildungsauftrag gehöre neben der Unterhaltung dabei klassisch zum Kabarett. Aber: "Wir setzen in vielen Fällen weniger Vorwissen voraus, sodass wir niedrigschwelliger sind als das klassische Kabarett." So bestätige sich, dass im Publikum der "Anstalt" oft jüngere Menschen zu finden seien.

Dass der aktuell aufs Korn genommene Neoliberalismus aber nicht stellvertretend für alle Wirtschaftswissenschaften stehen könne, betonte in der anschließenden Diskussion Tim-Philipp Bruns aus dem Center for Business Ethics der Universität Frankfurt. Auf Einladung von Neuser ist er speziell für das Thema in den Panoramasaal gekommen – und hat die Diskussion dort um neue Standpunkte ergänzt. "Nicht alle Wirtschaftswissenschaftler stützen sich heute noch – wie in der Sendung ja überspitzt dargestellt – auf das Modell des Homo oeconomicus", erklärte Bruns. "Auch viele Nobelpreisträger haben daran gerüttelt." In einer kurzweiligen Diskussion beleuchtete die Runde die aktuelle Folge so aus unterschiedlichen Perspektiven – und schmunzelte über die ein oder andere Hintergrundgeschichte von Macher Dr. Dieter Krauß. Alle Geheimnisse über die "Anstalt" verliert er aber nicht: Immerhin soll es im Dezember ein Wiedersehen geben. Das Popcorn steht schon bereit.

Der nächste gemeinsame "Anstalt"-Abend findet am 6. Dezember statt. Pünktlich zur Prime Time (20.15 Uhr) lädt die Evangelische Akademie in ihre Räume auf dem Frankfurter Römerberg, Panoramasaal. Das Motto: gemeinsam "Die Anstalt" schauen, gemeinsam lachen und staunen, gemeinsam Popcorn essen, gemeinsam über das aktuelle Thema diskutieren. Dazu wird auch Redakteur Dr. Dieter Krauß wieder dabei sein.

Autorin: Jana Kötter


Über die Junge Akademie
Die Demokratie in Deutschland und Europa steht vor vielfältigen Herausforderungen. Wir werden diese nur bewältigen, wenn sich junge Menschen aktiv politisch einsetzen.
Aus diesem Grund ist 2017 die Junge Akademie Frankfurt unter dem Titel: "Do-it-yourself!-Demokratie" gestartet. 30 ausgewählte, junge Menschen werden in dem Stipendienprogramm ein Jahr lang darin unterstützt, sich für die Zukunft der Demokratie zu engagieren: durch Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen, durch Denkräume, um mit klugen Impulsgebern Ideen zu entwickeln und durch die Möglichkeit, gemeinsam eigene Projekte zu gestalten. Die Bewerbung für den zweiten Jahrgang läuft aktuell. Weitere Informationen unter www.junge-akademie-frankfurt.de.

Evangelische Akademie erstrahlt in neuem Glanz am Römerberg

Tagungshaus der Evangelischen Akademie Frankfurt feierlich eröffnet

Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit ist die Evangelische Akademie Frankfurt am Sonntag (20. August) offiziell wiederöffnet worden. Unmittelbar am Römer im Herzen der Stadt ist ein dreistöckiges Veranstaltungshaus mit einer spektakulären Glasfassade entstanden. Der architektonisch besondere Brücken-Bau bietet neben dem Großen Saal für bis zu 300 Personen sowie einem Panoramasaal mit faszinierenden Ausblicken über die gesamte Stadt mehrere Seminarräume sowie Büros für die Mitarbeitenden der Evangelischen Akademie. Er ist auch ein bewusst markanter Beitrag der evangelischen Kirche zur Neubebauung des historischen Zentrums von Frankfurt. Die Feierlichkeiten hatten am Sonntagmorgen mit einem Festgottesdienst in der Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Mainufer begonnen. Danach zogen die Gäste mit einem Klangteppich aus Saxophontönen über den Eisernen Steg bis zum Haus der Akademie auf dem Römerberg.

Akademiedirektor Latzel: Protestantisches Forum sein

Die Akademie will in Zukunft nach Worten ihres Direktors Thorsten Latzel als „protestantisches Forum für Gegenwartsfragen die politischen, kulturellen und religiösen Debatten aus evangelischem Glauben mitgestalten und Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen einladen“. Gerade in „politisch unruhigen Zeiten“ könne die Akademie auch dazu beitragen „unsere demokratische, offene Gesellschaft zu stärken“, so Latzel.

Kirchenpräsident Jung: Diskussionskultur im Licht des Evangeliums fördern

Im Festgottesdienst zur Eröffnung hob der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung die bleibende Bedeutung der evangelischen Akademiearbeit hervor, die „Orte der überparteilichen Meinungsbildung“ eröffnen müsse. Gerade angesichts einer Gesellschaft, die zunehmend konsenssuchende Diskussionen scheue und Meinungen unvermittelt aufeinanderprallten lasse, sei es wichtig „Räume für den Diskurs“ zu schaffen. Heute würden zudem oft „Positionen mit einem Wahrheitsanspruch aufgeladen, der sich die eigene Wahrheit selbst konstruiert, wenn es sein muss - wie es mittlerweile heißt - auch gerne ‚gefakt“, so Jung. Dagegen stehe ein christlich begründetes Wahrheitsverständnis, das die Botschaft und die Kraft in den Mittelpunkt stelle, „das Leben in Licht der Liebe Gottes zu verstehen und zu leben“. Daraus folge, dass Wahrheit keine abstrakte Größe sei, sondern sich immer auf Menschen und das konkrete Leben beziehe. Eine Evangelische Akademie stehe für „eine „Diskurskultur im Licht des Evangeliums“. Dies sei „eine Gesprächskultur, „in der sich niemand über den anderen stellt“, so der Kirchenpräsident. Ein Gespräch sei nur möglich, wenn Menschen gemeinsam ihre Grenzen erkennen. Jung: „Eine evangelische Akademie steht für dieses Verständnis der Wahrheit. Sie wird sich darum mühen, in die kirchlichen und gesellschaftlichen Debatten diese Perspektive immer wieder einzutragen.“

Kultusminister Lorz: Vergangenheit und Zukunft verbinden

Bei der Eröffnungsfeier am Sonntag bezeichnete der Hessische Kultusminister Alexander Lorz in seinem Grußwort das neue Tagungshaus in Frankfurt mit seinem Standort am Römerberg als fest eingebunden in die Tradition der Stadt und des Landes. Er begrüßte zugleich, dass die Akademie sich „mit Themen und Fragestellungen von heute, mit den aktuellen Debatten, mit dem, was es heute anzupacken gilt“, beschäftigen wolle. Sie verstehe sich dabei als „Engagement der Kirche in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft“. Für diese inhaltliche Ausrichtung dürften das Gemeinwesen und der säkulare Staat dankbar sein, erklärte der Minister.

Oberbürgermeister Feldmann: Akademie soll Brücken bauen

Nach Ansicht des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann hat die evangelische Kirche mit ihrer Akademie ein klares Zeichen „für ihr Engagement für eine offene, demokratische Gesellschaft“ gesetzt. Die Einrichtung sei zudem ein „Brückenbauer“, da sie Begegnung von Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, Religion oder Weltanschauung ermögliche. Feldmann erhoffe sich zudem, dass sie „eine demokratische Erinnerungskultur“ pflege und mit ihren Veranstaltungen beispielsweise an das humanistische Erbe oder die soziale Gerechtigkeit erinnere. Zudem solle sie „neue Beziehungen stiften“, und beispielsweise den Dialog von Christentum und Judentum fortsetze. Feldmann: „Wir brauchen diese Orte, an denen immer wieder neu Beziehungen geschmiedet werden. Damit unsere Gesellschaft so offen, menschenfreundlich und zivil bleibt.“

Weihbischof Löhr: Gespür für Menschen und Stadt behalten

Der Limburger Weihbischof Thomas Löhr würdigte die ökumenische Ausrichtung der Evangelischen Akademie und hoffte auf die Fortsetzung der Kooperation zwischen der evangelischen und katholischen Kirche. Zudem solle sie weiter ein gutes Gespür für die Belange der Stadt und der Menschen haben. Zugleich wünschte der der Einrichtung, dass sie „nie der Blick dafür verliert, wie verwundet unsere Welt ist und wie arm viele Menschen in ihr“.

Generalsekretärin Helmke: Denk- und Streiträume schaffen

Die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Julia Helmke, bezeichnete das neue Gebäude der Akademie als „fulminantes neues Zuhause“. Sie hob die Verbundenheit des Kirchentags mit der Akademiearbeit hervor, gerade im Blick auf den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt. Aufgabe sei es für beide beispielsweise, „Denk- und Streit-Räume zu schaffen für aktuelle und dauerhafte brennende Fragen und Themen“. Kirchentag und Akademie verstünden sich beide als „Teil der Gesellschaft, orientiert und verantwortet im evangelischen Glauben“. Dabei sei es notwendig, entsprechend zu arbeiten: „wach, lebendig, in Bewegung bleibend; um die eigenen Begrenzungen wissend und sie überschreitend“, so Helmke.

Früherer Uni-Vizepräsident Lutz-Bachmann: Frage nach Religion stellen

Für die Frankfurter Goethe-Universität übermittelte der frühere Uni-Vizepräsident Matthias Lutz-Bachmann Grüße und freute sich über die „rundherum erneuerte Akademie“. Sie sei ein „Gesprächsforum im Zentrum unserer Stadt und damit der gesamten Region“. Es sei für die Gesellschaft „von höchster Bedeutung, dass es Orte wie die kirchlichen Akademien gibt, die gleichsam im vor-politischen Raum das gleichwohl öffentliche Gespräch über die zentralen Fragen des Lebens der Menschen in dieser unserer Gesellschaft führen“. Zu diesen Fragen gehörten seiner Ansicht nach „auch und gerade die Fragen der Religion“.

F.A.Z.-Mitherausgeber D’Inka: Überraschend, offen, heiter bleiben

Der Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Werner D’Inka, ermutigte die Evangelische Akademie, weiter überraschend, offen und heiter zu bleiben. „Seien Sie deswegen das Salz in der Suppe, die Hefe im Teig, der Äppler im Gespritzten.“ Dazu brauche die Gesellschaft die Fähigkeit zum Zweifeln an vermeintlich ewigen Gewissheiten. Dies solle die Akademie weiter in überraschender Weise beitragen, wie sie es in ihrem Programm bereits tue.

Hintergrund Akademiegebäude

Baukosten

Die Kosten für den Neu- und Umbau belaufen sich auf 8.042.400 Euro. Davon trägt der Evangelische Regionalverband Frankfurt 3.929.400 Euro, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau 3.376.000 Euro, die Evangelische Kirchenstiftung 172.000 Euro und die Evangelische Akademie 565.000 Euro.

Zur Geschichte

Bis zum Jahr 2001 war im Gebäude Römerberg 9 die Theologische Zentralbibliothek des Evangelischen Regionalverbandes im Obergeschoss untergebracht. Die beiden unteren Geschosse wurden bis 2015 von der Evangelischen Sankt Paulsgemeinde genutzt. Nach Schließung der Bibliothek wurden die Räume im Jahr 2006 für eine Nutzung durch die Evangelische Stadtakademie des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt umgebaut. Der Umbau erfolgte durch Meixner Schlüter Wendt Architekten und kostete 710.000 Euro. Parallel entstanden erste Planungsüberlegungen zur Nutzung und zum Umbau des ganzen Gebäudes für die Akademie. 2009 wurde das Raumprogramm von einer Projektsteuerungsgruppe mit Vertretern des Evangelischen Regionalverbandes, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Stadtakademie entwickelt. 2010 einigten sich der Evangelische Regionalverband Frankfurt und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau auf den Standort Römerberg 9. Die Evangelische Stadtakademie Frankfurt und der Evangelischen Akademie Arnoldshain fusionierten. Baubeginn für die Evangelische Akademie war im Juli 2015.

Evangelische Akademie Frankfurt
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Pröpstin Gabriele Scherle und Stadtdekan Dr. Achim Knecht im Eröffnungsgottesdienst
Evangelische Akademie Frankfurt
Straight or Swing Quartett im Eröffnungsgottesdienst
Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Thorsten Latzel
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EKHN-Kirchenpräsident Volker Jung
Evangelische Akademie Frankfurt
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EKHN-Synodenpräses Dr. Ulrich Oelschläger, der hessische Kultusminister Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung, Stadtdekan Dr. Achim Knecht und Pröpstin Gabriele Scherle (v.l.n.r.)
Evangelische Akademie Frankfurt
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Evangelische Akademie Frankfurt
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Pröpstin Gabriele Scherle
Evangelische Akademie Frankfurt
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Das Petrol-Band um die Akademie wird zerschnitten
Evangelische Akademie Frankfurt
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Renate Knapp, stellv. Vorsitzende des Fördervereins im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, ehem. Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt sowie Weihbischof Dr. Thomas Löhr aus Limburg im Gespräch mit EKHN-Synodenpräses Dr. Ulrich Oelschläger (v.l.n.r.)
Evangelische Akademie Frankfurt
Architekten Florian Schlüter u. Claudia Meixner
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Straight or Swing Quartett
Evangelische Akademie Frankfurt
Das "Straight or Swing Quartett"
Evangelische Akademie Frankfurt
Pröpstin Gabriele Scherle
Evangelische Akademie Frankfurt
Akademiedirektor Dr. Thorsten Latzel
Evangelische Akademie Frankfurt
Kultusminister Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz
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Oberbürgermeister Peter Feldmann
Evangelische Akademie Frankfurt
Weihbischof Dr. Thomas Löhr, Limburg
Evangelische Akademie Frankfurt
Prof. Dr. Julia Helmke, Generalsekretärin Deutscher Evangelischer Kirchentag
Evangelische Akademie Frankfurt
Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, ehem. Vizepräsident Uni Frankfurt
Evangelische Akademie Frankfurt
Werner D'Inka, Mitherausgeber der FAZ
Evangelische Akademie Frankfurt
Renate Knapp, stellv. Vorsitzende des Fördervereins
Evangelische Akademie Frankfurt
Evangelische Akademie Frankfurt
OB Peter Feldmann, Pröpstin Gabriele Scherle und Akademiedirektor Dr. Thorsten Latzel im Großen Saal
Evangelische Akademie Frankfurt
EKHN-Synodenpräses Dr. Ulrich Oelschläger
Evangelische Akademie Frankfurt
Evangelische Akademie Frankfurt
Julia Glotzbach vom "Straight or Swing Quartett" im Panoramasaal

EKHN kunstinitiative2017

 

Katalog zur Installation in drei Darmstädter Kirchen ab sofort erhältlich

Was junge Kunstschaffende mit dem Begriff Gnade verbinden und welche Ideen sie für drei Darmstädter Kirchen entwickelt haben, zeigt der Katalog der kunstinitiative2017. Anlass ist der gleichnamige Kunstwettbewerb, den die EKHN zum Reformationsjubiläum ausgeschrieben hat. Die Preisträger: Daniela Kneip Velescu, Georg Lutz und Lisa Weber konnten mit dem Preisgeld ihre Ideen umsetzen. Der Katalog enthält neben Bildern und Texten zu den Ausstellungen und beteiligten Künstler/innen auch Texte namhafter Autorinnen und Autoren, die sich mit dem Begriff Gnade aus theologischer, rechtlicher, politischer, philosophischer und islamwissenschaftlicher Sicht beschäftigen, darunter Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm sowie Angelika Nußberger, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

www.ekhn-kunstinitiative.de


  • Verlag: edition chrismon
  • Autor: Evangelische Akademie Frankfurt
  • ISBN: 978-3-96038-109-9
  • Format: 21 x 28 cm
  • Seitenzahl: ca. 112
  • Preis: 12,90 €

 

Der Katalog zur kunstinitiative2017 ist in der edition chrismon erschienen und für 12.90 Euro erhältlich. Zu erwerben direkt über den chrismon-Shop, aber auch über die Evangelische Akademie Frankfurt und das Zentrum Verkündigung der EKHN (jeweils zuzüglich Versandkosten).

Evangelische Akademie Frankfurt
Der Katalog zur kunstinitiative2017
Evangelische Akademie Frankfurt
Studienleiter Christian Kaufmann bei der Vorstellung des Katalogs

Besuch der EKHN-Synode

Synodale zu Gast in der neuen Akademie auf dem Römerberg

Am Freitag, 5. Mai 2017, war die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zu Gast im Neubau der Evangelischen Akademie Frankfurt am Römerberg. Kurz vor dem Einzug der Akademie-Mitarbeiter in die neuen Räumlichkeiten, führten Akademiedirektor Dr. Thorsten Latzel, Christian Kaufmann, Studienleiter Kunst & Stadt, Hanna-Lena Neuser, Studienleiterin Europa & Jugend sowie Dr. Eberhard Pausch, Studienleiter Religion & Politik, die Synodalen durch das Gebäude. Auch die Architekten Claudia Meixner und Florian Schlüter vom Architekturbüro Meixner - Schlüter - Wendt waren vor Ort und erklärten Details zum Bau.

"Wir setzen mit diesem Bau ein wichtiges Zeichen in der Stadt Frankfurt", sagte Dr. Thorsten Latzel während der Führung. Wir bedanken uns bei den Synodalen für ihren Besuch!

Evangelische Akademie Frankfurt
Die EKHN-Synode im Großen Saal
Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Thorsten Latzel begrüßt die Synodalen
Evangelische Akademie Frankfurt
Blick aus dem Panoramasaal
Evangelische Akademie Frankfurt
EKHN-Kirchenpräsident Dr. Volker Jung