Pfarrer Dr. Hermann Düringer, Akademiedirektor
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Direktor
der Sekretariat:
Karin Weintz
Arbeitsgemeinschaft Mensch -
Wissenschaft - Religion |
Lebenslauf
1947
geboren in Wommelshausen, einem Dorf im Hessischen
'Hinterland'
1967 Abitur am
Johanneum-Gymnasium in Herborn
1967-72 Studium der Theologie und
Philosophie in Frankfurt und Heidelberg
1973-75 Vikar in
Oberursel/Ts.
seit 1975 verheiratet mit Sigrid Düringer, geb.
Jacobsen
zwei Kinder
1975-82 Pfarrer an der St. Peterskirche in
Frankfurt/M.
1982-84 Schulpfarrer an der Augustinerschule in
Friedberg
1984-97 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde
Cantate Domino
in
Frankfurt/M
1998-99 Dozent für Homiletik und Liturgik am
Theologischen Seminar
in
Friedberg
1999 Studienleiter
und Stv. Direktor an der Evangelischen
Akademie
Arnoldshain
seit Mai 2000 Direktor der Evangelischen Akademie
Arnoldshain
Arbeitsbereiche an der Evangelischen Akademie Arnoldshain
- Nord-Süd-Beziehungen
- Friedens- und Sicherheitspolitik
- Zivilgesellschaft und Demokratie-Entwicklung
- Kirche und Staat
- religionssoziologische und theologische Themen
- Jüdisch-christlicher Dialog und interreligiöser Trialog, Ökumene
Mitarbeit in Gremien
- Mitglied der Evangelischen Akademien in Deutschland e.V.
- Vorsitzender von Zeichen der Hoffnung ZNAKI NADZIEI Evangelische Initiative für eine bessere Zukunft
von Polen und Deutschen e.V. ab Juni 2004
Veröffentlichungen in Auswahl
Universale Vernunft und
partikularer Glaube - eine theologische Auswertung des Werkes von
Jürgen Habermas,
in: Studies in philosophical theology, Band 19, Verlag
Peeters, Leuven 1999.
Leonore Siegele-Wenschkewitz. Persönlichkeit und Wirksamkeit (Arnoldshainer Texte 112), Frankfurt a.M. 2000 (gemeinsam mit Karin Weintz; Autor des Vorworts, 13-15).
Christliche Mystik als Thema ökumenischer Theologie und Praxis.
Konturen - Konkretionen - Konsequenzen
(Arnoldshainer Texte 114),
Frankfurt a.M. 2001 (Beiträge von Katja Boehme, Mariano Delgado, Sabine
Dramm und
Gerhard Wehr, Autor von: Vorwort, 7-11, und des Beitrags:
Mystik - Moderne - Rationalität. Überlegungen im
Anschluss an die
Philosophie Jürgen Habermas', 54-78).
Martin Niemöller im Kalten Krieg. Die Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit damals und heute (Arnoldshainer Texte 115), Frankfurt a.M. 2001 (gemeinsam mit Martin Stöhr; Beiträge von Hans-Jürgen Benedict, Christiane Dannemann, Volkmar Deile, Karl-Heinz Dejung, Matthias Engelke, Ute Gause, Stefan Müller, Günther van Norden, Diether Posser, Gabriele Scherle, Claudia Sievers und Martin Stöhr, Autor des Beitrags: Die Wiedergewinnung des Politischen, 132-143).
Konkurrierende Glaubensmächte. Die unreligiöse (Un-)Musikalität des Jürgen Habermas, in: zeitzeichen 4/2002, 21-23.
Albert Camus und die Christen. Eine Provokation (Arnoldshainer Texte 117), Frankfurt a.M. 2002 (gemeinsam mit Sabine Dramm; Beiträge von Sabine Dramm, Cornelius Hell, Annemarie Pieper, Horst Wernicke, Maurice Weyembergh; Autor von: Vorwort, 7-9).
Internationale Polizei - Eine Alternative zur militärischen Konfliktbearbeitung (Arnoldshainer Texte 118), Frankfurt a. M. 2002 (gemeinsam mit Horst Scheffler; Beiträge von Sven Gareis, Martin Hoch, Uwe Mainz und Thorsten Stodiek).
Religion ist Privatsache - verschiedene Lesarten eines umstrittenen Satzes, in: Theologie und Kirchenleitung, Festschrift für Peter Steinacker, Marburg 2003.
Rückkehr zur völkischen Religion? Glaube und Nation im Nationalsozialismus und heute (Arnoldshainer Texte 122), Frankfurt a.M. 2003 (gemeinsam mit Lutz Becht und Ansgar Koschel; Beiträge von Harald Baer, Lutz Becht, Peter Johanning, Jochen-Christoph Kaiser, Ulrich Nanko, Matthias Pilger-Strohl, Joachim Rotberg und Manuel Tögel).
Monotheismus eine Quelle der Gewalt? (Arnoldshainer Texte125), Frankfurt a.M. 2004 (Beiträge von Gerlinde Baumann, Hans Jürgen Benedict, Richard Faber, Norbert Lohfink).
Kirchliches Leben im Zweiten Weltkrieg (Arnoldshainer Texte 126), Frankfurt a.M. 2005 (gemeinsam mit Jochen-Christoph Kaiser, Beiträge von Stefan Flesch, Norbert Friedrich, Martin Greschat, Rainer Hering, Jochen-Christoph Kaiser, Uwe Kaminsky. Jürgen Kampmann, Rolf-Ulrich Kunze, Jens Murken, Hans-Walter Schmuhl, Ellen Ueberschär und Renate Zitt).
Kirche und ihr Umgang mit Christen jüdischer Herkunft während der NS-Zeit - dem Vergessen ein Ende machen (Arnoldshainer Texte 130), Frankfurt a.M. 2004 (gemeinsam mit Hartmut Schmidt; Beiträge von Hans-Jürgen Blanck-Lubarsch, Ursula Büttner, Marlies Flesch-Thebesius, Monica Kingreen, Andreas Pangritz, Uta Schäfer-Richter, Hartmut Schmidt und Martin Stöhr).
Gott Geist Gehirn. Religiöse Erfahrungen im Lichte der neuesten Hirnforschung (Arnoldshainer Texte 133), Frankfurt a.M. 2005 (gemeinsam mit Wolfgang Achtner, Hubert Meisinger, Wolf-Rüdiger Schmmidt).
Migration und Modernisierung. 450-jähriges Bestehen der Evangelischen Französisch-reformierten Gemeinde Frankfurt am Main (Arnoldshainer Texte 134), Frankfurt a.M. 2006 (gemeinsam mit Georg Altrock, Matthias von Kriegstein, Karin Weintz).
Der etwas andere Blick auf die Schöpfung. Interdisziplinäre Versuche im Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion (Arnoldshainer Texte 136), Frankfurt a.M. 2007 (gemeinsam mit Hubert Meisinger, Wolf-Rüdiger Schmidt).
Möglichkeiten und Grenzen kollektiver Erinnerung: Ambivalenz und Bedeutung des Kriegsopfer-Gedenkens (Arnoldshainer Texte 140), Frankfurt a.M. 2007 (gemeinsam mit Sabinne Mannitz, Karl Starzacher).
Prinzip Zufall. Das Instabile in der Natur und im Leben (Arnoldshainer Texte 142), Frankfurt a.M. 2008 (gemeinsam mit Hubert Meisinger, Wolf-Rüdiger Schmidt).
Hoffnung aufs freundliche Gespräch. "Das Metaphysische bleibt letzte Geltungsgrundlage": Der Philosoph Jürgen Habermas wird 80 Jahre alt und würdigt die Religion, in: Evangeiische Sonntags-Zeitung vom 14. Juni 2009, 12.

