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UNSER NEUBAU AUF DEM RÖMERBERG

GROSSER SAAL

GERÜST AB-, LEINWAND EINGEBAUT

Der Neubau auf dem Römerberg wächst und gedeiht. Der Bürotrakt ist fast fertig, das Parkett wurde dort verlegt und in den Nassräumen wird gefliest. Im Großen Saal (siehe Bilder rechts) wurde das Arbeitsgerüst abgebaut. Eine große Leinwand für Präsentationen ist in diesem Saal nun ebenfalls eingebaut. Auch der Empfangsbereich gewinnt an Profil, die neuen Glaswände stehen bereits.

 

Evangelische Akademie Frankfurt
Großer Saal Nordansicht
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Großer Saal Südansicht
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Blick aus dem Großen Saal Richtung Historisches Museum
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Blick aus dem Großen Saal Richtung Alte Nikolaikirche

GERÜST IM PANORAMASAAL ABGEBAUT

Nach der Fertigstellung der Fassade unseres Neubaus auf dem Römerberg geht es nun an die Innenräume. Das Gerüst im künftigen Panoramasaal, direkt unter dem Dach, wurde abgebaut. Durch das Aufklappen des Hauses spiegelt sich die ursprüngliche Form der Umgebung auch in der Akademie wider.

Der Blick auf die Banken auf der einen Seite und die Kirchen auf der anderen Seite betont den erwünschten Dialog zwischen Religion und Wirtschaft.

Der 140 Quadratmeter große Saal mit einer Höhe von über sieben Metern in der Spitze wird nach Vollendung mit einer 2 x 3,60 Meter großen Medienwand aufwarten.

Neun große LED-Bildschirme vereinen sich so zu einem Bild und ermöglichen zusammen mit einer hochwertigen Audiotechnik professionelle Präsentationen bei verschiedenen Veranstaltungen. Der Saal ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich.

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AKADEMIE ENTHÜLLT

GLAS-FASSADE ERSTRAHLT

Es ist soweit: Die Glas-Fassade des Akademie-Hauses am Römerberg ist erstmals sichtbar. Das neue Akademie-Haus nimmt darin die Architektur der umliegenden Häuser auf und spiegelt so einen Teil der Baugeschichte am Römer wider. Zugleich schreibt sie diese Geschichte kreativ fort, indem sie einen modernen Ort für öffentliche, demokratische Diskurse schafft. Ein wichtiges Zeichen gerade in Zeiten populistischer Wirklichkeitsverdrehungen!

Die vielschichtig schimmernde Fassade bietet je nach Lichteinfall ein Wechselspiel der Perspektiven. Sie symbolisiert so die Idee der Akademie: protestantisch klar - weltoffen einladend - engagiert streitbar.

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RICHTFEST AUF DEM RÖMERBERG

EIN SINN-ORT IN FRANKFURTS MITTE

Akademie begrüßt Gäste im neuen Domizil

Unter strahlend blauem Himmel feierte die Evangelische Akademie Frankfurt am 23. Juni ihr Richtfest. Zahlreiche Gäste waren gekommen um die ersten Schritte in das neu- und umgebaute Haus der Akademie am Römerberg zu setzen. Dort, wo nach Handwerker-Sitte der Richtspruch gesprochen und das ausgetrunkene Glas zerschmettert wurde, wird bis zum kommenden Jahr das hohe Satteldach mit einer Glashülle entstehen. Der Einzug in das Haus ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen.

Für den Bauherrn, dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt, begrüßte der Vorstandsvorsitzende, Stadtdekan Dr. Achim Knecht, die Gäste und dankte allen an der Planung und am Bau Beteiligten für ihre Arbeit. Akademiedirektor Dr. Thorsten Latzel dankte der EKHN und dem ERV für die großzügige Unterstützung des Baus. Zugleich skizzierte er in seiner Rede, wie das Haus künftig inhaltlich mit eigenen Veranstaltungen und mit Tagungen von Partnerorganisationen ab kommendem Frühjahr bespielt werden wird: „Ein Sinnort, um gemeinsam über die großen Fragen der Gesellschaft nachzudenken“. Namentlich dankte er der früheren Leiterin der Stadtakademie, Ute Knie, und der früheren Vorstandsvorsitzenden des Evangelischen Regionalverbandes, Esther Gebhardt, für ihr Engagement, die dieses Projekt seit dem Jahr 2000 engagiert vorangetrieben haben. Stadtrat Stefan Majer von der Stadt Frankfurt bezeichnete die Kritik an der Fassadengestaltung, die es nach Vorstellung der Pläne im Januar 2016 gegeben hatte, als Kompliment für die Evangelische Akademie und wünschte der Einrichtung, dass sie auch weiterhin für heftige Diskussionen über gesellschaftliche Themen sorge.

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Zahlreiche Gäste waren zum Richtfest gekommen.
Evangelische Akademie Frankfurt
Am 23. Juni 2016 konnte die Evangelische Akademie Frankfurt am Römerberg Richtfest feiern.

BAUARBEITEN SCHREITEN VORAN

ÜBER 800 QUADRATMETER NUTZFLÄCHE

Das Bauprojekt hat ein Finanzvolumen von ca. 7 Millionen Euro. Durch den Umbau und die Erweiterung stehen dann insgesamt über 800 qm Nutzfläche für die Arbeit der Akademie zur Verfügung. Mit zwei großen Sälen und vier zusätzlichen Seminarräumen werden dann nicht nur große Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen hier Platz finden, sondern auch parallel mehrere Tagungen gleichzeitig stattfinden können. Der Entwurf stammt vom Frankfurter Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt. Das Gebäude wird sich durch Größe und Gestalt von der Wohnbebauung deutlich abheben, orientiert sich dabei aber an den noch bedeutenderen Gebäuden wie Nikolaikirche und Römer, ohne in Konkurrenz zu diesen zu treten. „Die Fassade und Hülle transformiert die Qualitäten des bestehenden Gebäudes in Verbindung mit den Qualitäten der Umgebung. Begriffe wie Öffentlichkeit und Transparenz finden ihre Entsprechung. Das so entstandene transparente, archetypische Satteldachhaus scheint zu schweben und weckt mit seiner besonderen Verfremdung viele Assoziationen“, erklärte Architekt Florian Schlüter. Das Haus der Evangelischen Akademie Frankfurt soll ein Ort werden, an dem transparent, partizipativ und evangelisch profiliert über wichtige Fragen der Gesellschaft geredet wird.

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RÖMERBERG ERHÄLT NEUES SCHMUCKSTÜCK

PLÄNE FÜR DEN UMBAU WERDEN DER ÖFFENTLICHKEIT PRÄSENTIERT

In Frankfurts historischer Mitte, am Römerberg 9, sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Der Sitz der Evangelischen Akademie Frankfurt wird seit Herbst 2015 um- und ausgebaut. Der Wiedereinzug in das neue Haus ist für Anfang 2017 vorgesehen. Die Pläne des neuen Veranstaltungsortes sind am 25. Januar der Öffentlichkeit vorgestellt: eine attraktive Glaskonstruktion, die scheinbar schwebend zwischen Himmel und Erde, Frankfurts Römerberg zukünftig bereichern wird.

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ARCHITEKTUR DES AKADEMIEHAUSES

TRANSPARENT UND EVANGELISCH PROFILIERT ÜBER GESELLSCHAFTLICHE FRAGEN REDEN

"Die Architektur des Akademiehauses spiegelt die Idee der Akademie wider", so Akademiedirektor Dr. Thorsten Latzel. "Ein Torhaus war in antiken Zeiten der Ort, an dem Menschen einander begegneten und über strittige Fragen verhandelten. Eine Architektur aus Glas, um transparent, partizipativ und evangelisch profiliert über wichtige Fragen der Gesellschaft zu reden. Eine kreative, moderne Fortschreibung des 50er Baus - als Sinnbild dafür, dass, wie es der Philosoph Odo Marquardt formulierte, es ohne Erinnerung keine Zukunft gibt und umgekehrt."

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ENTWURF UND PLÄNE DES AKADEMIEHAUSES

MEHR RAUMKAPAZITÄTEN UND BARRIEREFREIE ZUGÄNGE

Das Gebäude, das ein 5,50 Meter höheres Satteldach erhält, wird mit einer Glashülle umgeben. Der Entwurf stammt vom Frankfurter Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt. Die gläserne Fassade werde mit senkrechten und diagonalen Ornamenten bedruckt, die die Struktur der benachbarten Häuser mit ihrem historischen Fachwerk beziehungsweise 50er-Jahre-Dekor aufnehmen, erläuterte Architekt Florian Schlüter die Pläne.

Durch den Umbau und die Erweiterung stehen dann insgesamt über 800 qm Nutzfläche für die Arbeit der Akademie zur Verfügung. Mit zwei großen Sälen und vier zusätzlichen Seminarräumen werden dann nicht nur große Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen hier Platz finden, sondern auch parallel mehrere Tagungen gleichzeitig stattfinden können, die Zugänge sind barrierefrei. Die Einbeziehung des benachbarten früheren Pfarrhauses schafft Raum für Büros.

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NEUBAU DER AKADEMIE AUF DEM RÖMERBERG

SYMBOLISCHER ORT IM HERZEN FRANKFURTS

Der Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes, Stadtdekan Dr. Achim Knecht, betonte die symbolische Dimension des Ortes für die Evangelische Akademie Frankfurt. Der Römerberg sei auch historisch der Ort in unserer Stadt, an dem Politik, Wirtschaft und interkultureller Austausch stattfinden und „ ist also ein idealer Ort für die evangelische Kirche, um sich aus christlicher Perspektive am Dialog und Diskurs über gesellschaftliche Fragen und Entwicklungen zu beteiligen“.

Bauherr ist der Evangelische Regionalverband Frankfurt (ERV). Die Kosten für das Bauprojekt von rund sieben Millionen Euro werden im Wesentlichen von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und dem ERV getragen.

Die Evangelische Sankt Paulsgemeinde, die Gemeinderäume im Haus am Römerberg 9 nutzte, ist in ein kirchliches Gebäude in der Saalgasse gezogen und wird nach Fertigstellung der historischen Altstadtbebauung das rekonstruierte Haus Klein Nürnberg, Hinter dem Lämmchen 8, beziehen.

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LANDESKIRCHE UNTERSTÜTZT AUFBAU DER NEUEN AKADEMIE

EKHN-SYNODE GENEHMIGT ANSCHUBFINANZIERUNG

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen für das Jahr 2016 auf der Herbstsynode eine Anschubfinanzierung für den Umbau der Evangelischen Akademie Frankfurt in Höhe von 400.000 Euro genehmigt. Die zusätzlichen Gelder sind u.a. für die Ausstattung der neuen Akademie am Römerberg 9 und für die Finanzierung eines Haustechnikers in den ersten drei Jahren vorgesehen.

Die Einrichtung soll damit weiter zu einem professionellen Veranstaltungszentrum ausgebaut werden - nicht nur für kirchliche Tagungen, sondern auch für andere zivilgesellschaftliche Veranstalter. Heinz Thomas Striegler, Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzdezernent der EKHN, unterstützte das erweiterte Konzept: So könnten „die öffentliche Wahrnehmung und Wirksamkeit“ der Akademie verstärkt und mit den höheren Einnahmen auch zusätzliche Kosten refinanziert werden.

Die Evangelische Akademie Frankfurt freut sich über die Unterstützung und engagiert sich zugleich in der Gewinnung weiterer Finanzmittel durch Fundraisingprojekte.

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