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24.01. - 26.01.2003 (Fr-So) TgNr. 031538
Thora – Gesetz – Sharia

Ihre theologische und lebenspraktische Bedeutung

In den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam spielen ethische Normen, konkretisiert in Geboten, Lebensregeln und Rechtsvorschriften, eine konstitutive Rolle. Dennoch kommt ihnen eine je deutlich verschiedene Bedeutung zu. Jüdische, christliche und muslimische Fachleute werden die jeweiligen Akzente beleuchten. Auf der theologischen Ebene wird die Frage nach der alltäglichen religiösen Lebensführung und der Heilsrelevanz von Thora, Gesetz und Sharia diskutiert. Im Blick auf die gesellschaftspolitische Wirksamkeit der Religionen steht das Verhältnis von religiösem Gesetz und säkular-staatlicher Rechtsordnung zur Debatte.Die Tagung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Rat in Deutschland, dem Institut für Wissenschaftliche Irenik und der Fachgruppe Systematische Theologie am Fachbereich Evangelische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität.

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