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05.04. - 07.04.2006 (Mi-Fr) TgNr. 061161 Ethik im Katastrophenfall Internationale Fachtagung Katastrophen haben die Menschheit immer bedroht. Sintflut und Vulkanausbruch, Erdbeben und Sturmflut sind bis heute Ereignisse, die weltweit vielen Menschen das Leben gekostet haben. Auch die „intellektuellen Nachbeben“ dieser Ereignisse hatten (und haben) gewaltige epochale Auswirkungen, etwa das Erdbeben vom 1. November 1756 (Allerheiligentag), das die Stadt Lissabon zerstörte und unser aufgeklärtes Europa völlig veränderte. In der heutigen Zeit verspüren wir solche Nachbeben durch die Folgen des Tsunami und der Überschwemmung in New Orleans, aber auch durch die Terroranschläge in London und Madrid und durch den 11. September. Die medizinische Versorgung der Opfer wirft dabei eine Reihe brisanter medizinethischer Fragen auf: Wer soll gerettet werden, wenn nicht alle gerettet werden können? Wieviel Geld sollen wir als Gesellschaft in den medizinischen Schutz und die Bereitstellung von Medikamenten investieren? Schon seit langem wird befürchtet, dass die laufenden Einsparmaßnahmen im Gesundheitswesen (‚Bettenabbau‘) im Falle eines Großschadensereignisses zu einer „Versorgungskatastrophe“ führen wird. Welche Szenarien werden in Hinblick auf mögliche Katastrophen durchgespielt? Welche Erfahrungen machen Menschen in Katastrophen? zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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