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30.06. - 02.07.2006 (Fr-So) TgNr. 064151
Risikogruppen nach PISA - chancenlos?

Haupt- und berufliche Schule neu denken: Potentiale erkennen, wecken, nutzen

Auch nach den neuen, 2003 erhoben und im November vorigen Jahres veröffentlichten PISA-Ergebnissen sind die SchülerInnen an deutschen Schulen aus bildungsfernen Schichten und/oder mit Migratiionshintergrund »Risikogruppen« in doppeltem Sinn. Die Mitglieder dieser PISA-Risikogruppen tragen individuell ein erhöhtes Beschäftigungsrisiko auf dem Arbeitsmarkt und kollektiv sind sie - wie die jüngsten Unruhen in Frankreich gezeigt haben - ein erhöhtes Risiko für den sozialen Frieden. Die bislang aus den PISA-Ergebnissen für Vorschulerziehung und Schule gezogenen Konsequenzen erfassen diese Risikogruppen nicht. Die Zukunftsperspektiven der derzeitigen Haupt- und RealschülerInnen sowie der Absolventen der Berufsvorbereitungs- und Berufsgrundbildungsjahre sowie die TeilnehmerInnen an Kooperationsprojekten von Schule und Jugendarbeit werden dar- und in Hinblick auf ihre berufs- und gesellschaftsintegrative Wirkung zur Diskussion gestellt.

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