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07.04. - 08.04.2006 (Fr-Sa) TgNr. 062626 Generationengerechtigkeit als Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Der Begriff der „Generationengerechtigkeit“ hat sich als Schlagwort in der aktuellen politischen Debatte etabliert, um das Phänomen zu beschreiben, dass das „Generationenmodell“ und das Verhältnis zwischen Jungen und Alten neu zu bestimmen ist. Dabei ist die Intention derer, die diesen Begriff im Munde führen, durchaus unterschiedlich. Während die einen damit die Verantwortung der jetzt Lebenden für die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt und stabiler sozialer Bedingungen für die zukünftigen Generationen meinen, bezeichnet der Begriff für andere den Anspruch, einen gerechten Ausgleich zwischen den jetzt lebenden Generationen im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit herbeizuführen. Entsprechend kann sich „Generationengerechtigkeit“ sowohl als Intergenerationengerechtigkeit beispielsweise zwischen den heutigen und den zukünftigen Generationen äußern. Zum anderen umfasst der Begriff aber auch eine intragenerationelle Dimension und bezeichnet mithin Gerechtigkeitsaspekte zwischen den zeitgleich Lebenden, so beispielsweise zwischen Arbeitslosen und Arbeitnehmern oder zwischen Armen und Reichen. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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