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16.03. - 18.03.2007 (Fr-So) TgNr. 076141 Zeugenschaft des Holocaust Interdisziplinäre Beiträge aus Polen, Israel und Deutschland Seit geraumer Zeit wird in den unterschiedlichsten fachwissenschaftlichen Disziplinen darüber diskutiert, wie mit den Zeugnissen und Berichten von Überlebenden des Holocaust umgegangen werden kann. Was zeichnet sie vor andren autobiographischen Erzählungen aus und wie wird der absehbare Übergang vom kommunikativen ins kulturelle Gedächtnis in den unterschiedlichen Medien gestaltet. Die vorhandenen Ansätze reichen von Archivierung bis zur völligen freien Adaption und Fiktionalisierung der Überlebensberichte. Erkennbar ist seit einiger Zeit ein Trend, den Begriff der Zeugenschaft, der bis in die neunziger Jahre hinein vor allem Angehörigen der Opfergruppen vorbehalten war, auf tendenziell alle Zeitzeugen auszudehnen. Das Symposion wird versuchen, einige der vorhandenen Ansätze vorzustellen, vor allem aber die Ansätze und ihre bisherige Geschichte zu reflektieren. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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