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16.11. - 18.11.2007 (Fr-So) TgNr. 071636 Responsibility to Protect - Wann ist polizeilich-militärische Gewalt gerechtfertigt? Auf dem Weg zu einer Friedenserklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) 2001 veröffentlichte die “International Commission on Intervention and State Souvereignty” ihren Bericht zum Thema “Responsibility to Protect”. Mit der Kategorie der “Verantwortung zum Schutz von bedrohten Menschen” sollte die Rede von der “humanitären Intervention” abgelöst werden. Damit sollte ein Perspektivwechsel vollzogen werden, der bedrohte schutzbedürftige Gruppen in den Mittelpunkt stellt und nicht die intervenierenden Akteure. Zudem soll die nationale Souveränität nicht aufgeweicht, sondern qualifiziert werden. Damit wurde eine breite Kontroverse ausgelöst, die auch heute noch nicht abgeschlossen ist. Die Stellungnahmen der “Churches Commission on International Affairs” ( CCIA) im Oekumenischen Rat der Kirchen nehmen den ethischen Begriff “Schutzpflicht” auf, legen jedoch den Akzent auf die Prävention, um damit die Anwendung von (militärischer) Gewalt so weit als möglich zu reduzieren. Die Tagung ist Teil eines Studienprozesses, den die Vollversammlung des ÖRK in Gang gesetzt hat, mit dem Ziel eine ausführliche Friedenserklärung (peace convocation) bis 2011 zu erarbeiten. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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