18.01. - 19.01.2008 (Fr-Sa) TgNr. 084141 Integration braucht Vorbilder Zur pädagogischen Praxis in der Einwanderungsgesellschaft
Die Integration von Zuwanderern und ihren Kindern stellt gegenwärtig eine der großen politischen und gesellschaftlichen Aufgaben dar; es handelt sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Schule ist ein öffentlicher Ort, der für die Integration von nachhaltiger Bedeutung ist. Damit hier Integration gelingen kann, bedarf es neben dem fachbezogenen Lernen auch dem sozialen Lernen. So ermöglichen wir es den Jugendlichen, sich in ihren vielfältigen kulturellen und religiösen Prägungen kennen - und akzeptieren zu lernen.
Integration findet vor allem im Alltag vor Ort statt. Schule, wie etwa auch das Jugendzentrum oder der Sportverein, sind prädestinierte Orte des sozialen Lernens. Kinder und Jugendliche suchen hier Orientierung. Umso wichtiger ist es, dass sie Vorbilder antreffen, die ihnen überzeugende Beispiele des gleichberechtigten Miteinanders nach klaren, demokratischen und nicht diskriminierenden Regeln vorleben. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion werden 1) die Entwicklungslinien der Interkulturellen Pädagogik vorgestellt und kritisch reflektiert; 2) die derzeitige Integrationspolitik auf den Prüfstand gestellt; 3) mit Blick auf aktuelle Bedarfslagen werden die Herausforderungen analysiert, die sich für die pädagogische Praxis stellen. Zudem haben die Teilnehmenden in praxisnahen Workshops die Gelegenheit, Modelle kennen zu lernen, die sich mit der multiethnischen Gesellschaft kreativ und reflektiert auseinandersetzen und die neben der Schule auch den Freizeitbereich der Jugendlichen in den Blick rücken. Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikator/innen in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern sowie an Studierende und Pädagog/innen in der Ausbildung. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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