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06.07. - 07.07.2003 (So-Mo) TgNr. 036335
Martin Buber

Neue Perspektiven / New Perspectives

„Die dialogische Beziehung – in der Heiligen Schrift als Liebe bekannt – wird jetzt als Herzstück jüdischer Spiritualität begriffen“ so beschreibt Paul Mendes-Flohr den Kern von Bubers theologisch-philosophischer Überzeugung. In diesem Sinne verstand er auch die Bibel als Stimme, als Anruf Gottes, weniger als Schrift. Solchem Verständnis versuchte er in dem gemeinsam mit Franz Rosenzweig begonnenen Bibelübersetzungsprojekt Rechnung zu tragen.Der Geburtstag des deutsch-jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber jährt sich am 8. Februar 2003 zum 125. mal. Über 20 Jahre, von 1916 bis zu seiner Emigration 1938 lebte er in Heppenheim, von 1922 bis zum Entzug der Lehrerlaubnis 1933 wirkte er in Frankfurt a.M., zunächst 1922 als Mitarbeiter am Freien Jüdischen Lehrhaus, von 1924-1930 als Dozent für Jüdische Religionswissenschaft und Ethik an der Universität Frankfurt, die ihn 1930 zum Honorarprofessor für Religionswissenschaft ernannte.Im Deutschland der Weimarer Zeit war Buber für das geistige Leben insgesamt und das jüdische Leben im Besonderen eine der markantesten Gestalten. Sein Wort wirkte und wirkt weiterhin in den christlich-jüdischen Dialog hinein, es enthält auch heute wichtige Impulse für das Gespräch zwischen Juden, Muslimen und Christen.Gemeinsame Tagung der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus

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