14.04. - 16.04.2008 (Mo-Mi) TgNr. 086141 Migration gerecht gestalten Entwicklungdspolitik, Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik im Widerstreit
Migration stellt einen zentralen Bestandteil moderner globalisierter Gesellschaften dar. Die angemessene Gestaltung von Migration und Integration ist weltweit eine der Schlüsselfragen auf der politischen Agenda. Dies betrifft sowohl die Steuerung von Migration als auch die Integration von Zuwanderern in den Aufnahmeländern. Seit einigen Jahren wird verstärkt dafür geworben, Migration nicht als negative Begleiterscheinung der Globalisierung, sondern vielmehr als Ressource und Chance zu begreifen und die positiven Auswirkungen von Zuwanderung bekannt zu machen.
Je mehr in den Aufnahmeländern die auf wirtschaftlichen und demographischen Gründen beruhenden Lücken im Arbeitsmarkt wachsen, desto mehr sind diese auf Zuwanderer angewiesen. Doch obwohl Migration eine irreversible Tatsache darstellt, die unter ökonomischen und demographischen Gesichtspunkten sogar zwingend notwendig ist, wird Migration innerhalb der Aufnahmegesellschaften keineswegs von allen akzeptiert. Eine wichtige Aufgabe der Politik ist es, sozialem Unfrieden entgegenzuwirken. Doch wie dies zu verwirklichen ist, darauf gibt es keine einfachen Antworten.
Die Tagung versteht sich als eine Einladung, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Anforderungen an eine zukunftsfähige Migrationspolitik herauszuarbeiten, die sich an universellen Gerechtigkeitsprinzipien orientiert und sich vor internationalen Menschenrechtsvereinbarungen und Arbeitsstandards verantwortet. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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