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21.11. - 22.11.2008 (Fr-Sa) TgNr. 084646
Bildungssprache Deutsch

Sprachförderung und Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien


Für die Teilnahme an der Veranstaltung erhält eine hessische Lehrkraft 15 Leistungspunkte nach § 8 der IQ- und Akkreditierungsverordnung.

In Deutschland gibt es einen wachsenden Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund: 27% der unter 25-Jährigen, in den Ballungszentren der alten Bundesländer zum Teil bis zu 40 % der Kinder und Jugendliche, kommen aus Zuwandererfamilien. Bildung spielt bei ihrer Integration eine Schlüsselrolle: Bildungserfolge eröffnen Teilnahmechancen in der Gesellschaft und  insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. Die Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hat sich in den letzten Jahren leicht verbessert, ihre Bildungserfolge bleiben jedoch im Durchschnitt weit hinter denen ohne Migrationshintergrund zurück. Eine der Ursachen für schlechtere Bildungserfolge sind dabei häufig mangelnde Deutschkenntnisse.  Anliegen der Tagung ist es, unter Einbeziehung relevanter Erkenntnisse aus Forschung und Praxis Konzepte der durchgängigen Sprachförderung vorzustellen, die geeignet sind, Brüche im Lern- und Bildungsprozess im zu vermeiden und die insbesondere mit Blick auf den Übergang von der Schule in die Ausbildung als der zentralen Schnittstelle zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt an Bedeutung gewinnen. Sie richtet sich an Multiplikatoren und Multiplikatorinnern in sämtlichen Handlungsfeldern der Bildungspolitik und der Pädagogik, insbesondere auch der Sprachförderung und der Lehrerausbildung, die sich mit der Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrationsfamilien befassen.

Die Tagung ist Teil des Netzwerkprojekts „Zukunftsfragen der Intergration“, das die Evangelischen Akademien in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchführen. Kooperationspartner sind das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main (AMKA) und der Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf).

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