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13.03. - 15.03.2009 (Fr-So) TgNr. 097474
Das rätselhafte ICH

Neurowissenschaft und Evolutionsbiologie vor der Frage, wie aus dem Körperorgan „Gehirn“ ein ICH-Bewusstsein entstehen konnte

Tagung ist ausgebucht
Keine Plätze mehr für Tagesgäste vorhanden!

Unlösbar ist noch immer die Frage, wie im Laufe der Evolution aus dem Körperorgan Gehirn  ein „Ich - Bewusstsein“ entstehen konnte. Unzweifelhaft, so erklärt es die heutige Hirnforschung, beruht unser Wissen von einem Ich, das an einen konkreten Organismus gebunden ist, auf kognitiven Funktionen des Gehirns. Heute  wissen wir, dass auch der Mensch einschließlich seiner Begabung, sich als „Ich“ vorzustellen,  Teil der empirisch-materiellen Welt ist. Möglicherweise haben wir über „Materie“ zu einfach gedacht, um Bewusstsein als eigene Kategorie jenseits der Begriffe „materiell - immateriell“  beschreiben zu können.
Die Arbeitsgemeinschaft „Wissenschaft - Mensch - Religion“ will mit dieser Tagung erneut ein brisantes Thema der Neurowissenschaften aufnehmen. Sie  fragt nach der philosophiegeschichtlichen Seite der Thematik, will Aspekte des derzeitigen Forschungsstandes ansprechen und offene Fragen unseres Menschenbildes  herausarbeiten. Dabei wird auch die religionskritische Frage zu stellen sein, wie angesichts des evolutionären Konstrukts „Ich“ die jüdisch-christliche Rede von einem letztlich unbenennbaren und  transpersonalen „DU“ zu verstehen sein könnte.

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