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07.11. - 09.11.2003 (Fr-So) TgNr. 036338 Monotheismus — eine Quelle der Gewalt? Es gibt eine neue Gestalt von Religionskritik. Sie richtet sich nicht gegen Religion im allgemeinen, sondern gegen den Monotheismus. Er sei gewaltträchtig, weil absolute Geltung erheischend. Texte des Alten Testaments (z.B. 1.Könige 18), christliche Kreuzzüge und der islamische heilige Krieg werden als Belege genannt. Demgegenüber hat der französische Religionsphilosoph René Girard in seiner Aufsehen erregenden Apologie des Christentums “Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz” den Monotheismus als das religiöse Konzept zur Überwindung von Gewalt hervorgehoben.Christliche Theologie ist herausgefordert, ihr Selbstverständnis zu klären. Wie halten es Christen mit dem Monotheismus? Wie ist es zu beurteilen, wenn plötzlich die Trinitätslehre als „weicher“ Monotheismus ins Feld geführt wird, in der Hoffnung, damit den vermeintlichen Gefährdungen eines streng monotheistischen Glaubens zu entgehen?(Wie) lassen sich gewaltträchtige und Frieden fördernde Potientiale in Religionen unterscheiden? zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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