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21.11. - 23.11.2003 (Fr-So) TgNr. 036118 Wilder Westen im Nahen Osten? Israel, Palästina, die USA und Deutschland Wie immer sich der israelisch-palästinensische Konflikt weiterentwickeln wird, die USA werden daran einen entscheidenden Anteil haben. In der deutschen Diskussion geht es dabei u.a. um die Bedeutung der USA für den Staat Israel, den vermeintlichen Einfluss jüdischer Lobbyorganisationen sowie die Rolle der deutschen Geschichte in den Beziehungen zwischen den USA, Deutschland und Israel. Diese Themen wurden auch im Zusammenhang mit dem dritten Golfkrieg diskutiert. Die aufgebrochenen Differenzen zwischen einem Teil der EU-Staaten — unter anderem Deutschland — und den USA sind geeignet, auch zur Entfremdung zwischen Israel und Deutschland beizutragen. Wenig verlässliche Informationen, hochschlagende Emotionen und alte Vorurteile tragen zur Zuspitzung bei und behindern eine sachbezogene Diskussion der Interessenunterschiede. Während der Tagung stellen ReferentInnen aus den USA, Israel, den palästinensischen Gebieten und Deutschland Thesen, Forschungsergebnisse und Erfahrungen zu ausgewählten Aspekten des Themas zur Diskussion. Der 10. Jahrestag der Unterzeichnung der Prinzipienerklärung von Oslo sollte zudem Anlass zur Auseinandersetzung über die Fragen transatlantischer Kooperation zur Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts sein.Jahrestagung des Deutsch-Israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten (DIAK) in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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