02.06.2009 (Di) TgNr. 092252 Arbeit für psychisch kranke Menschen Neue Wege zur Integration in die Arbeitswelt
Tag der Angehörigen psychisch erkrankter und seelisch behinderter Menschen.
Jeder Mensch möchte in der Gesellschaft etwas wert sein, für seinen Beitrag zum Leben in der Gemeinschaft anerkannt werden. Und diese Anerkennung sollte sich wenn möglich auch in einem wirklichen Lohn ausdrücken. Die Mehrzahl der psychisch kranken Menschen war lange vollständig von jeglicher Teilhabe am Arbeitsleben ausgeschlossen. Eine Teilhabe am Arbeitsleben für alle behinderten Menschen wird erst heute im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention den Nationalstaaten als gesellschaftliche Verpflichtung auferlegt. In den letzten 20 Jahren wurden bereits unterschiedliche moderne Konzepte zur Integration der psychisch kranken Menschen entwickelt und umgesetzt. Aber nach wie vor mischt sich der Stolz auf das Geschaffene mit einer gewissen Ernüchterung angesichts der noch zu bewältigenden Aufgaben. Es wird Zeit für eine kritische Prüfung des Bestehenden mit Blick auf das noch Erforderliche. Die diesjährige Tagung ist diesem Bemühen um Fortentwicklung und Umstrukturierung gewidmet. In ihrem Verlauf werden Wege der Integration in das Arbeitsleben und das Konzept der „Agentur für angepasste Arbeit“ vor- und zur Diskussion gestellt. Dies vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und deren Entwicklungsperspektiven unter sich verändernden Rahmenbedingungen und anhand eines Berichts über die Erprobung von Sozialraum-orientierten individuellen Unterstützungsnetzen für arbeitssuchende psychisch kranke Menschen, deren Erwartungen von den bestehenden Integrationsfachdiensten nicht erfüllt wurden. zurück zur Auswahl - Drucken - Veranstaltungsprogramm - Anmeldung - Materialien
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