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Mittwoch
28
Februar

Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9,
60311 Frankfurt am Main, 19:00 - 21:00 Uhr

AUSSORTIERT, ELIMINIERT VON DER SEHNSUCHT NACH GENETISCHER REINHEIT UND GESUNDHEIT

Abendveranstaltung
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurden durch ein Gesetz vom 14. 7. 1933 rund 400 000 Menschen zwangssterilisiert. Viele Menschen starben bei den Eingriffen. Ziel der Täter war es, den „fortschreitenden Verlust wertvoller Erbmasse“ aufzuhalten und die „Minderwertigen“ an der Fortpflanzung zu hindern. Das Gesetz galt nach 1945 nicht als Unrecht, die Betroffenen wurden nicht entschädigt. Unser Wissen um die Möglichkeiten zur genetischen Diagnostik stellt uns heute vor die Frage, ob wir wieder in Gefahr geraten, verführt zu werden durch Phantasien von Erbreinheit und Selektion. Die Veranstaltung ist Teil des Frankfurter Projekts „Graue Busse“ und dient dem Gedenken an die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus.


 

Um Anmeldung wird gebeten:
Ulrike Obut
obut@evangelische-akademie.de

Der Eintritt ist frei.
Spenden erbeten


Referierender:
Dr. med. Siegmund Drexler, Landesärztekammer Hessen

Moderation:
Dr. Eberhard Pausch,
Dr. Gunter Volz

Förderer:
Landesärztekammer Hessen
Evangelische Kirche in Frankfurt

Veranstalter:
Evangelische Akademie Frankfurt
Landesärztekammer Hessen
Pfarrstelle Gesellschaftliche Verantwortung beim Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt

Evangelische Akademie Frankfurt

Veranstaltungsort:

Evangelische Akademie Frankfurt

Anmeldung

Hier können Sie sich für die Veranstaltung anmelden.