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Montag
13
Juli
2020
Evangelische Akademie Frankfurt, Onlineveranstaltung, 0.00 – 0.00 Uhr
BEDINGUNGSLOSE KAPITULATION 1945
DIE AMERIKANER IN FRANKFURT
Gesprächsdokumentation
Wie haben die Amerikaner Frankfurt geprägt: wirtschaftlich, politisch und kulturell? Darüber spricht Studienleiterin Dr. Margrit Frölich mit dem Historiker Dr. Michael Fleiter.
Die Amerikaner eroberten am 29. März 1945 Frankfurt. Damit war für die Stadt und ihre Bewohner der Krieg zu Ende. 75 Jahre ist das her. Anlass, darüber nachzudenken, welche Spuren die amerikanischen Besatzer in Frankfurt hinterlassen haben.
Die humanitären Maßnahmen, mit denen die Amerikaner 1945 der prekären Ernährungssituation begegneten, die Wohnungsnot, die Entnazifizierung, Pressegründungen und die Wiederbelebung des Kulturlebens sind Themen des Gesprächs. Dass Frankfurt heute eine europäische Finanzmetropole ist, dazu haben die Amerikaner unmittelbar nach 1945 den Grundstein gelegt. Wie die Stadt vom Kalten Krieg profitierte und wie in Frankfurt die Weichen für die entstehende Bundesrepublik Deutschland und die Demokratie gestellt wurden, wird ebenfalls besprochen. Nicht zu kurz kommt auch der Blick auf den amerikanischen Einfluss auf die Alltagskultur, das Kino und die Musik, insbesondere den Jazz.
 
Wir freuen uns über Ihre Fragen zum Themenspektrum des Gesprächs. Gerne beantworten wir alle inhaltlichen Fragen, die bis zum 13. Juli 2020 bei uns eingehen: froelich@evangelische-akademie.de

Leitung:
Dr. Margrit Frölich

Gesprächspartner:
Dr. Michael Fleiter, Historiker

Förderer:
Bundeszentrale für politische Bildung (beantragt)

Evangelische Akademie Frankfurt