Donnerstag
11
März
2021
Evangelische Akademie Frankfurt, Onlineveranstaltung, 19.00 – 20.30 Uhr
DIE TRANSATLANTISCHEN BEZIEHUNGEN NEU DENKEN
Diskussion
Deutschland und die EU setzen große Hoffnungen auf den neuen US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Biden möchte die Beziehungen der USA zu Deutschland und der Europäischen Union stärken. Der neue Außenminister Antony Blinken ist ein Verfechter multilateraler Beziehungen und hält Deutschland für den wichtigsten Bündnispartner der USA in Europa. Das sind gute Nachrichten. Doch können die USA weiterhin der Garant europäischer Sicherheit sein, oder muss Europa künftig mehr Eigenverantwortung übernehmen? Was ist zu erwarten im Hinblick auf das Nuklearabkommen mit dem Iran, das Donald Trump aufgekündigt hatte? Welche Aussichten ergeben sich aus dem von Joe Biden veranlassten Wiedereintritt der USA in den Pariser Vertrag zum Klimaschutz? Wie steht es um die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und Europa, und welche Position nehmen Deutschland, die EU und die USA gegenüber der aufstrebenden Weltmacht China ein? Wie wird sich das Verhältnis zu Russland entwickeln und was heißt dies für Deutschland? Was ist für die NATO zu erwarten? Vor dem Hintergrund von Präsident Joe Bidens erster außenpolitischer Rede und seiner Mitwirkung auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren wir mit namhaften Referent/innen, was für die Neuausrichtung der transatlantischen Beziehungen zu erwarten ist.
 

Eintritt frei

Anmeldung erforderlich


Mitwirkende:

Prof. Dr. Gunther Hellmann, Institut für Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt
Prof. Dr. Lora Anne Viola, Professur für Außen- und Sicherheitspolitik in Nordamerika, John-F.-Kennedy-Institut, Freie Universität Berlin

Moderation:
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt

Förderer:
Bundeszentrale für politische Bildung (angefragt)

 

Evangelische Akademie Frankfurt