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Montag
23
September
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 18.30 – 21.00 Uhr
EHRFURCHT VOR DEM LEBEN
SCHLÜSSELBEGRIFF FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Albert Schweitzer (1875-1965) war seiner Zeit in vielen Hinsichten weit voraus. Was er als Arzt seit 1913 in Lambarene leistete, war alles andere als eine klassisch missionarische Arbeit. Es ging ihm um wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe für die Menschen vor Ort – gleichsam die Vorwegnahme moderner Entwicklungshilfe für den Kontinent Afrika. Im Jahr 1915 – mitten im Ersten Weltkrieg – stieß er zudem auf den Schlüsselbegriff der „Ehrfurcht vor dem Leben“, der seine Ethik seitdem prägen sollte. Die „Ehrfurcht vor dem Leben“ hat friedensethische, aber auch ökologische Dimensionen. Aber tragen die Gedanken Albert Schweitzers auch für heutige Fragen, Anliegen und Probleme noch etwas aus? Wie verhalten sie sich etwa zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen von 2015? Wie zur Ethik des gerechten Friedens, die als Leitbild für die beiden großen Kirchen in Deutschland verbindlich ist? Das Albert-Schweitzer-Zentrum und die Evangelische Akademie Frankfurt laden herzlich zu einem Themenabend am Montag, 23. September 2019, 19.00-21.00 Uhr, in das Haus der Ev. Akademie am Römerberg 9, 60311 Frankfurt ein! Zu den Referenten des Abends gehören Prof. Dr. Werner Zager, Worms, und Dr. Roland Wolf, Frankfurt am Main.
Eintritt frei

Leitung:
Miriam M. Böhnert
Dr. Eberhard Pausch

Referierende:

Dr. Roland Wolf
Prof. Dr. Werner Zager

Kooperation:
Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum

Förderer:
Engagement Global
Förderverein der Evangelischen Akademie Frankfurt

 

 

Evangelische Akademie Frankfurt

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