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Mittwoch
19
August
HAT NATHAN AUSGEDIENT?
VON LESSING ZU HABERMAS
Online-Veranstaltung

Gotthold Ephraim Lessing hat im 18. Jahrhundert in seinem Drama „Nathan der Weise“ eine Blaupause für ein tolerantes Miteinander der drei großen monotheistischen Religionen gezeichnet. Bis heute, ja erst recht heute ist das Verhältnis dieser Religionen spannungsvoll. Ein neuer Atheismus (Richard Dawkins) fordert daher, sich von Religion überhaupt zu verabschieden. Demgegenüber hat der Philosoph Jürgen Habermas in seiner kürzlich erschienenen Deutung der europäischen Geistesgeschichte „Auch eine Geschichte der Philosophie“ die noch „unabgegoltenen semantischen Gehalte“ gewürdigt, die sich in den Gottesdiensten, den Sakramenten, den Riten religiöser Verständigung fänden – sie seien ein „Pfahl im Fleische einer Moderne, die dem Sog zu einem transzendenzlosen Sein nachgibt“. Was besagt diese These? Hat Habermas mit ihr recht? Falls er recht hätte, was würde daraus für die (evangelische) Kirche in unserem Land für die Zukunft folgen? Und was für das Miteinander der Religionen?
 
 

 

 

Teilnahme kostenfrei
Anmeldung erforderlich

Leitung:
Dr. Eberhard Pausch, Studienleiter Evangelische Akademie Frankfurt;
Heike Hofmann, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, MdL (SPD)
 
Referierende:
Dr. Angelica Dinger, Geschäftsführerin des AK "Christen in der SPD", Berlin
PD Dr. phil. Magnus Schlette, FEST Heidelberg / Universität Heidelberg

Kooperation:
Kirchenpolitischer Beirat der SPD Hessen
 
Förderer:
Förderverein Evangelische Akademie Frankfurt
 
 
 
Evangelische Akademie Frankfurt

Anmeldung

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