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Kultur & Medien

Zum Themenfeld im Halbjahr 2/2019

Mag man noch mit ungläubigem Staunen das Gebaren des ehemaligen österreichischen Vizekanzlers HC Strache im sogenannten Ibiza-Video zur Kenntnis nehmen oder amüsiert sein über die Aufregung um das Youtube-Video des jungen CDU-Kritikers Rezo, so alarmieren doch die Berichte über Fake News, Internet-Trolle und manipulierte Suchmaschinen-Algorithmen, die massive Auswirkungen auf unser Alltagshandeln haben. Von den Twitter-Salven eines wild gewordenen US-amerikanischen Präsidenten ganz zu schweigen. Diplomatie war gestern, und die Neuen Medien werden zunehmend als Waffen eingesetzt. Höchste Zeit, medienethische Fragen zu stellen, Maßnahmen gegen Hate Speech zu ergreifen und Grundregeln durchzusetzen.

Zur Person

Christian Kaufmann, M.A.

​Christian Kaufmann wurde 1966 in Birkenfeld/Nahe geboren und studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Neuere Geschichte an den Universitäten Gießen und Köln mit dem Abschluss Magister Artium. 1995 war er für das Kulturreferat des Rheinisch-Bergischen Kreises tätig, von 1996 bis 2002 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Von 1999 bis 2003 leitete er den Verein „auswärts Kunstraum“ und betreute zahlreiche Projekte als freier Kurator. 2002 wurde er Studienleiter der Evangelischen Stadtakademie Frankfurt. Er ist zuständig für die Bereiche Kunst und Kultur (themenbezogene Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern) und Stadt (diskursive Veranstaltungen, soziokulturelle Projekte) sowie stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt. Seit 2014 ist er Vorstandsmitglied im Deutschen Werkbund Hessen.

Kontakt:
Ulrike Schrader, 069. 17 41 526–16,
schrader@evangelische-akademie.de

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