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Medizin & Ethik

Zum Themenfeld im Halbjahr 2/2019

Jeder medizinische Eingriff, jede Operation hinterläst eine Narbe. Sie ist Zeichen der faszinierenden Eigenschaft des menschlichen Körpers, sich selbst zu heilen und eine Wunde zu schließen. Doch nicht nur durch körperliche Eingriffe werden Narben hervorgerufen. Seit Langem ist bekannt, dass allein der Besuch auf einer Intensivtherapiestation – etwa für einen nahen Angehörigen – derart belastend sein kann, dass seelische Narben zurückbleiben. Um dies zu verhindern beziehungsweise abzumildern, gibt es wichtige Bemühungen und Initiativen. Entscheidend ist die persönliche Begleitung.

Zur Person

Dr. Kurt W. Schmidt

Pfarrer Dr. Kurt W. Schmidt wurde 1959 in Bad Homburg geboren und studierte Evangelische Theologie und Humanmedizin. Am Texas Medical Center in Houston, USA, lernte er die Klinische Ethikberatung kennen und arbeite anschließend wissenschaftlich im Bereich der Technikfolgenabschätzung in der Medizin in Bad Oeynhausen. Seit 1996 arbeitet er am Zentrum für Ethik in der Medizin am Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt und leitet das dortige Ethik-Komitee. An Medizinischen und Juristischen Fakultäten der Universitäten Frankfurt, Gießen und Augsburg hat er Lehraufträge übernommen und ist Mitglied im Editorial Board mehrerer amerikanischer Fachzeitschriften.

Kontakt:
Claudia Mayer, 069. 17 41 526 – 13,
mayer@evangelische-akademie.de

Evangelische Akademie Frankfurt

​Publikationen

Dr. Kurt W. Schmidt