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Religion & Politik

Zum Themenfeld im Halbjahr 2/2019

Wenn der Globalisierungskritiker Jean Ziegler den marxistischen Revolutionär Che Guevara zitiert, dann will er damit sagen, dass diese Welt veränderbar und verbesserbar ist. Dass aber jede Veränderung auch einen zerstörerischen Aspekt hat. Wer Mauern beseitigen will, der muss sie niederreißen. Dieser gewaltsame Akt ist ganz anders als der behutsame Aufbau, bei dem einst Stein auf Stein geschichtet wurde. Das wissen nicht nur die Revolutionäre, sondern auch die Kapitalisten. Denn auch Innovationen sind „schöpferische Zerstörungen“ (Joseph Schumpeter). Mauern müssen manchmal fallen, angefangen bei den kleinen Rissen. Wie das Beispiel der Berliner Mauer zeigte, kann das etwas sehr Schönes und Befreiendes sein.

Zur Person

Dr. Eberhard Pausch

Dr. Eberhard Martin Pausch ist evangelischer Theologe, er wurde 1993 an der Philipps-Universität Marburg an der Lahn bei Wilfried Härle mit einer Arbeit über den Begriff der Wahrheit bei Martin Heidegger und Rudolf Bultmann promoviert. Von 1992 bis 2000 war er Gemeindepfarrer in Frankfurt. Von 2000 bis 2012 arbeitete er als Oberkirchenrat im Kirchenamt der EKD in Hannover und war zuständig für Fragen öffentlicher Verantwortung der Kirche (Frieden, Demokratie, kirchliche Zeitgeschichte). Von 2012 bis 2016 war er in der Kirchenverwaltung der EKHN als Beauftragter seiner Kirche für die Reformationsdekade tätig. Seit November 2016 ist er Studienleiter für Religion und Politik in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Seine Themenfelder sind: öffentliche Theologie, Friedensethik und Friedenspolitik, Stärkung der Demokratie, jüdisch-christlicher Dialog, Trialog der Religionen sowie die Flüchtlingsarbeit. Eberhard Pausch wohnt in Frankfurt, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Kontakt:
Ulrike Schrader, 069. 17 41 526–16,
schrader@evangelische-akademie.de

Evangelische Akademie Frankfurt

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Dr. Eberhard Martin Pausch

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