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Bedingungslos

Das neue Halbjahresprogramm

Januar bis Juni 2020

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Montag
02
März
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 10.00 – 17.00 Uhr
DAS BINÄRE UND DAS AMBIVALENTE
THEOLOGIE UND DIGITALISIERUNGSDISKURS

Protestantisch,

weltoffen, streitbar

Über die Akademie

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In den nächsten Tagen

17. bis 23.
Februar 2020
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Glauben denken

Der liebe Gott, meine Oma und die Sache mit den sauren Trauben

Dr. Thorsten Latzel

Dr. Thorsten Latzel

Meine protestantische Arbeitsmoral habe ich von meiner katholischen Oma. Sie stammte wie mein Großvater aus Schlesien, dort besaßen sie einen Bauernhof. Sie war, so wurde mir später gesagt, ein begeistertes Mitglied im BDM. 1945, als „die Russen“ kamen, musste meine Großmutter fliehen. Mein Vater war damals gerade mal ein halbes Jahr alt. Was sie als junge Frau auf der Flucht erlebt hat, weiß ich nicht. Darüber sprach meine Oma nicht, nicht mit uns.
In einem kleinen Dorf fingen meine Großeltern dann noch einmal bei null an. Als Flüchtlinge. Vertriebene. Meine Großmutter arbeitete, so viel sie konnte. Und das war sehr viel: Sie hatte eine Anstellung bei einem Arzt, war als Haushälterin in einer Metzgerei tätig, ging putzen, baute mit meinem Großvater zusammen ein eigenes Haus, bewirtschaftete einen eigenen kleinen Acker. Wenn wir am Samstagnachmittag zu den Großeltern fuhren, mussten wir meine Oma immer erst von der Arbeit abholen. Nach dem Kaffee-Trinken ging es dann oft noch zur katholischen Kirche. Dort war meine Oma als Küsterin tätig. Sie mähte zusammen mit uns das große Grundstück rund um die Kirche, schmückte den Kirchenraum mit frischen Blumen, kehrte das Laub oder schob Schnee. Für uns drei Kinder war es verboten und deswegen umso reizvoller, das „ewige Licht“ in der Kirche zu löschen. Nichts Irdisches brennt ewig. Später wurden wir alle protestantische Pfarrer/innen.

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Impuls des Monats

Ist der Gottesdienst tot?

Eberhard Pausch

Dr. Eberhard Pausch

Der katholische Kommunikationsprofi Erik Flügge rät in einer seiner neuesten Veröffentlichungen der evangelischen Kirche, sie solle vor allem drei Dinge tun, um wieder mutiger in die Zukunft gehen zu können: Erstens prominente Personen wie Margot Käßmann an die Spitze ihrer Institution stellen. Zweitens die Bibel fortschreiben – neue Texte müssten her, die alten seien verbraucht! Und schließlich, drittens, den Gottesdienst hinter sich lassen. Oder jedenfalls die Illusion, dieser könne das Zentrum der Gemeinde sein. Flügges Urteil ist vernichtend: „Sie können am Format des Gottesdienstes so viel drehen, wie Sie wollen! Ihre Gottesdienste sind tot. Sie werden nicht mehr lebendig.“ So weit, so schlecht, könnte man meinen. Schlägt für den Gottesdienst also die letzte Stunde? Zumindest für den regelmäßigen Sonntagsgottesdienst in jeder Kirchengemeinde?

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Tagen auf dem Römerberg

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