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Mittwoch
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29
März
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311, Frankfurt am Main, 14.00 – 13.00 Uhr
BRENNPUNKT SAHEL: WEGE AUS DER GEWALT?
Gesellschaftliches Engagement im Kontext politischer Destabilisierung und gewaltsamer Konflikte im Sahel

Angesichts einer sich verschärfenden Sicherheitslage im Sahel verfolgen lokale, nationale und inter-nationale Akteure verschiedene Ansätze, um zu Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung beizutragen. Auch Deutschland engagiert sich zunehmend in mehreren Sahelländern – nicht nur durch Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, sondern auch durch die Beteiligung an Militärmissionen, bei der Terrorismus- und Kriminalitätsbekämpfung. Dabei kooperiert Deutschland – ebenso wie andere internationale Akteure – auch mit Regierungen, die durch Menschenrechtsverletzungen, Repression, schwache Staatlichkeit und schlechte Regierungsführung mitverantwortlich für politische Krisen, Konflikte und humanitäre Notlagen sind.

Im Rahmen der Tagung analysieren Fachleute aus Forschung, Politik und Zivilgesellschaft die internationalen Interventionen der letzten Jahre auf ihre Ziele, auf zugrunde liegende Interessen und auf bisherige Wirkungen hin. Vergleichend dazu werden die Prioritäten und Initiativen lokaler Akteure im Umgang mit zunehmender Unsicherheit und Gewalt betrachtet. Welche Strategien sind zielführend, um Gewaltakteuren und Kriegsökonomien Einhalt zu gebieten sowie Versöhnungsprozesse und sozialen Zusammenhalt zu fördern? Wie können Bedingungen geschaffen werden, die Radikalisierung und Gewaltbereitschaft verhindern, welche Alternativen und Perspektiven können v.a. jungen Menschen geboten werden?

Die Tagung möchte zivilgesellschaftlichen Akteuren aus dem Sahel und aus Europa eine Plattform bieten, Erfahrungen aus ihrer Arbeit in diesem Kontext auszutauschen, verbunden mit der Frage, welche Unterstützung lokale friedensfördernde Dynamiken brauchen, um in Wahrnehmung und Wirkung relevanter zu werden. Basierend auf den Perspektiven und Erwartungen von Partner*innen aus dem Sahel sollen gemeinsam Ideen entwickelt werden, wie zukünftiges Engagement gestaltet wer-den kann, um zu mehr menschlicher Sicherheit beizutragen und gerechte Friedensprozesse zu unter-stützen.

29. März, 9.00 - 13.00 Uhr: Treffen für Mitwirkende von Fokus Sahel und ihre Partnerorganisationen

- die Vorträge werden auf Deutsch oder Französisch gehalten und simultan übersetzt,
- die am stärksten besuchte Arbeitsgruppe am 28. März wird simultan übersetzt, die beiden anderen AGs sind auf Französisch


Anmeldung:
über Ulrike Obut, Evangelische Akademie Frankfurt: obut@evangelische-akademie.de

Tagungsgebühr: 70,- €
Ermäßigungen:
- für Teilnehmende von bei Fokus Sahel mitwirkenden Organisationen: 40,- €
- für Teilnehmende von ehrenamtlich arbeitenden Organisationen: 10,- €

Unterkunft:
Die Akademie verfügt über keine hauseigene Übernachtungsmöglichkeit. Für Tagungsgäste wurden in zwei gut erreichbaren Hotels Zimmer vorreserviert (für Anreise am 27.03., Abreise am 29.03.):
· Motel One, Hanauer Landstraße 142, 60314 Frankfurt am Main: EZ à 80,50 €/Nacht
· Hotel Maingau, Schifferstraße 38-40, 60594 Frankfurt am Main: EZ à 85,- €/Nacht

Bitte geben Sie bei der Anmeldung zur Tagung an, ob und ggf. in welchem der beiden Hotels Sie Zimmer reservieren möchten. Zur vereinfachten Bearbeitung bitten wir Organisationen, die mit mehreren Gästen anreisen, um eine gemeinsame Buchung der Hotel-Übernachtungen (auch per Email an Ulrike Obut: obut@evangelische-akademie.de

Die Hotelkosten sind unmittelbar mit dem Hotel (Maingau Hotel oder Motel One) abzurechnen, die Evangelische Akademie Frankfurt übernimmt für Hotelkosten keine Verantwortung.
 


Leitung:

Grit Lenz, Dr. Eberhard Pausch

Kooperationspartner:

Evangelische Akademien in Deutschland,

Evangelische Militärseelsorge, Fokus Sahel, Heinrich-Böll-Stiftung

Förderer:

Engagement Global, Evangelische Akademien in Deutschland

 

Evangelische Akademie Frankfurt

Anmeldung

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