Junge Akademie Frankfurt
Jahrgang 2026
Sophie von Aswegen
Wer ich bin: Eine humorvolle Person, die sich für gesellschaftliche Themen interessiert und Sport als Ausgleich nutzt
Mein größte Leidenschaft: Sport, gutes Essen und das Leben im Sommer, am liebsten mit Aperol
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: die Art, wie Beteiligung gestaltet ist, darüber entscheidet, wie Menschen sich angesprochen fühlen und tatsächlich einbezogen werden.
Mathis Eckert
Wer ich bin: Journalist, Student, Fotograf. Ich lerne gerne neue Menschen kennen, lache viel und stelle gerne auch unbequeme Fragen.
Meine größte Leidenschaft: Menschen. Es sind immer Menschen, denen ich zuhöre oder die mir zuhören. Ich mag es nicht, wenn Menschen sich nur anschreien und es nicht für möglich halten: „Der Andere könnte ja recht haben.“ Und natürlich: Eintracht Frankfurt.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Rathäuser, Parlamente und öffentliche Gebäude viel mehr für die Öffentlichkeit öffnen. Dabei meine ich sowohl einen Neuanstrich der Webpräsenz als auch die Öffnung von Gebäuden selbst für Begegnungen und um die Hürde zwischen Mandatsträger:innen und Bürger:innen zu senken.
Angelina Fiehl
Wer ich bin: Theologiestudentin, Historikerin und Veranstaltungstechnikerin
Meine größte Leidenschaft: Gott ins Spiel bringen. Menschen begleiten. Neue Projekte angehen. Nicht zu vergessen: das Schlagzeug und die Gitarre.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Ich würde Demokratie den Menschen zugänglicher machen. Demokratie darf nichts Entferntes, sondern muss etwas Nahbares sein. Insbesondere die Jugend verdient eine lautere Stimme, um gehört zu werden.
Marc Fischer
Wer ich bin: Ich bin Schüler und gerne in Schülervertretung und Politik engagiert, wie etwa beim Stadtschülerrat. In meiner Freizeit fahre ich sehr gerne Ski und engagiere mich ehrenamtlich.
Meine größte Leidenschaft: Ich brenne dafür, Dinge zu verändern. Wenn ich mir einmal etwas vorgenommen habe, hält mich nichts davon ab, alles zu geben. Ob bei einem Antrag in der Schülervertretung, in der Politik oder im Ehrenamt.
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: Demokratie für Beteiligung designt sein muss und unsere Gesellschaft permanent neu gestaltet.
Jasminda Gürke-Kehm
Wer ich bin: Jasminda, 18 Jahre alt, momentan in der Q2, wo ich die Leistungskurse PoWi und Englisch belege
Meine größte Leidenschaft: Ich bin supergerne im Austausch und höre zu, ich schreibe, ich zeichne und liebe meinen Sport Capoeira. Aber meine größte Leidenschaft ist es wohl, für Feminismus und gegen Rassismus laut zu werden.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Das neue Design ist Diversität. Deutschland ist bunt, und das ist wichtig, denn es ist die Basis, auf der Deutschland aufgebaut ist. Wenn wir jedoch in höhere Positionen oder den Bundestag schauen, dann sehen wir dieses diverse Deutschland auf einmal nicht mehr. Frauen sowie Migranten müssen mehr Türen geöffnet werden, statt dass ihnen Steine in den Weg gelegt werden. Minderheiten müssen repräsentiert und gesehen werden.
Maximilian Hutterer
Wer ich bin: Aktuell mache ich mein Abitur und belege die Leistungskurse Deutsch und Englisch. In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Flüchtlingshilfe, bin politisch aktiv, spiele im Schulorchester und lese unheimlich gerne.
Meine größte Leidenschaft: Ich liebe es, neue Dinge und Sichtweisen auf Politik, Geschichte und Philosophie zu entdecken. Am meisten Spaß macht es mir jedoch, all dieses theoretische Wissen zu nutzen, um etwas in meinem Umfeld zu bewegen, mit Menschen zu sprechen und hoffentlich ihr Leben ein kleines bisschen zu verbessern.
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: gerade das Visuelle oft entscheidet, ob wir uns für etwas begeistern können. Das gilt auch für die Demokratie. Sie muss lebendig und ansprechend wirken, damit sich möglichst viele Menschen für sie im Alltag begeistern und sie beispielsweise auf kommunaler Ebene aktiv mitgestalten können.
Zahra Mahbub
Wer ich bin: 27 Jahre alt, Pharmaziestudentin – neugierig, reflektiert und offen für neue Perspektiven
Meine größte Leidenschaft: Ideen zu entwickeln und darüber nachzudenken, wie gesellschaftliche Themen verständlich und interessant vermittelt werden können
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: gute Ideen dabei helfen können, demokratische Themen zugänglicher und greifbarer zu machen.
Elia Neddens
Wer ich bin: Theologe und darin ein Geher, Bruder, zurzeit Blaumann, 24 Jahre alt, zwischen Kronberg und Frankfurt zu Hause
Meine größte Leidenschaft: Tango, Jugoslawien, Gartenarbeit
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: Ich bin noch unschlüssig, denke jedoch, dass es jeweils um Macht geht. Daher könnten sich beide einträchtig, aber auch konfliktiv zueinander verhalten.
Emily Nowak
Wer ich bin: Mein Name ist Emily, ich bin 21 Jahre alt und mache aktuell ein Freiwilliges Soziales Jahr im Medienhaus in Frankfurt.
Meine größte Leidenschaft: Reisen. In den letzten drei Jahren habe ich insgesamt sieben Hauptstädte in Europa besucht – dieses Jahr werde ich voraussichtlich noch zwei weitere erkunden.
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: beide den Aspekt der Gestaltung umfassen.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Sie verständlicher machen. Denn mit Blick auf die aktuelle Weltlage habe ich das Gefühl, dass unsere Demokratie bröckelt. Aus meiner Sicht scheint nicht jeder genug über den Begriff der Demokratie aufgeklärt zu sein und ist sich nicht wirklich bewusst, wie wichtig diese in unserer heutigen Gesellschaft ist.
Philine Reihlen
Wer ich bin: Theologie- und Englischstudentin in Heidelberg, Gesellschaftsspielliebhaberin, immer für ein Glas Wein zu haben, Strickfan
Meine größte Leidenschaft: Unter Menschen sein und neue Menschen kennenlernen, Stricken, Mensa mit Freunden
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Aus dem derzeitigen Gegeneinander wieder ein Miteinander machen, indem man zum Beispiel Räume für Austausch schafft. Außerdem die Menschen erinnern, dass Demokratie ein Privileg ist, welches man wertschätzen und hüten muss, dass wir alle Teil dieses Privilegs sind – und dass wir alle wichtig sind!
Levy Reubig
Wer ich bin: Ich bin Levy, 19 Jahre alt. Ich bin Schüler an einem beruflichen Gymnasium für Gestaltung und Medientechnik. In meiner Freizeit bin ich parteipolitisch aktiv und Kandidat bei der anstehenden Kommunalwahl in meiner Heimatstadt Offenbach.
Meine größte Leidenschaft: Ich höre gerne Musik, ich schlafe gerne nach der Schule auf dem Sofa ein, ich beobachte gerne von meinem Fenster die Züge. Ich liebe es, Neues zu lernen, egal ob über die Welt oder meine Mitmenschen.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Unsere Demokratie hat kein Design. Sie hat kein gemeinsames Auftreten. Ihr Erscheinungswesen ist so vielfältig wie ihre Akteure. Das ist demokratisch. Man sollte der Demokratie kein Design überstülpen, das wäre undemokratisch. Das Einzige, was die Demokratie einheitlich tun sollte, ist selbstbewusster auftreten – in dem Bewusstsein, dass sie zwar alternativlos ist, aber nicht unangreifbar.
Velian Schubert
Wer ich bin: Dualer Student im Luftverkehrsmanagement, Skilehrer und ehrenamtlich in der Politik engagiert. In meiner Freizeit reise ich gerne und gehe ins Fitnessstudio.
Meine größte Leidenschaft: Skifahren im Tiefschnee mit guten Freunden. Außerdem bin ich immer für Outdoor-Aktivitäten zu begeistern, ob am Meer oder in den Bergen. Des Weiteren diskutiere ich gerne über aktuelle politische Themen, insbesondere jene, die meine Generation betreffen.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Die Institutionen stärker vor Angriffen von extremistischen Bestrebungen schützen. Außerdem die Rolle der EU stärken, um die Relevanz Deutschlands bei der sich neu schaffenden multipolaren Weltordnung auszubauen.
Salesa Tiegom
Wer ich bin: Ich bin Studi und interessiere mich besonders für Fragen rund um Politik, Recht und Ethik.
Meine größte Leidenschaft: Ich bin sehr gerne unterwegs, am liebsten mit dem Zug, und lerne dabei gerne neue Perspektiven, Betrachtungsweisen und Realitäten kennen.
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: Design Sichtbarkeit und Teilhabe schaffen kann. Design hat so die Chance, die Zugänglichkeit von Demokratie zu fördern und sie zu stärken.
Leonie-Sophie Volk
Wer ich bin: Ich bin Leadership-Studentin und beschäftige mich im Studium, privat und ehrenamtlich mit den Themen Feminismus und Bildung. Abends findet man mich meist mit einem Buch und meinen Katzen auf dem Sofa oder bei einem Buchclub (und ganz manchmal auch auf der Tanzfläche).
Meine größte Leidenschaft: Mich kreativ und künstlerisch auszudrücken, sei es durch Worte, Tanz, Musik, Mode oder Make-up. Genauso gern lasse ich mich von anderen Kunstschaffenden inspirieren, im Museum, Theater, bei Tanzaufführungen oder auf Konzerten.
Was ich ändern würde, um der Demokratie ein neues Design zu verpassen: Ich würde Bildung für alle Altersstufen niedrigschwellig und kontinuierlich fördern, um Fehlinformationen zu reduzieren und gesellschaftliche Solidarität zu stärken. Ich denke nämlich, dass das Erstarken demokratiebedrohender Strukturen eng mit fehlender Bildung zusammenhängt.
Chiara Welte
Wer ich bin: Sozialarbeiterin, Weltenbummlerin, Kaffeeliebhaberin, Masterstudentin, Ehrenamtlerin, Rollstuhlnutzende, Weltverbesserin, Mutmacherin, Optimistin und Genussmensch
Meine größte Leidenschaft: Reisen, Kreatives Schreiben, gutes Essen (vor allem Kaffee und Kuchen), alles, was die Begegnung mit Menschen mit sich bringt, und neue Dinge lernen beziehungsweise einfach mal ausprobieren!
Demokratie und Design gehören für mich zusammen, weil: beide ein Gestaltungsprozess sind. Beide müssen im Alltag gelebt werden. Von Menschen für Menschen.