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Bedingungslos

Das neue Halbjahresprogramm

Januar bis Juni 2020

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Donnerstag
05
März
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 19.00 – 21.00 Uhr
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Protestantisch,

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Glauben denken

Der Weg in das Land Bitterkeit

Dr. Thorsten Latzel

Dr. Thorsten Latzel

Viele biblische Geschichten sind fremd, quer, sperrig, schwierig zu verstehen. Das ist normal -und in aller Regel auch gut so. Es sind Texte aus anderen Zeiten, um eine andere Sicht auf die eigene Zeit zu gewinnen: auf mich selbst, die anderen, das Leben, die Welt und Gott. Fremde Worte, die, gerade weil sie in einem tiefen Sinne fremd sind, Neues eröffnen können. Die klassische Kanzel-Klage: „Der für den heutigen Sonntag vorgeschlagene Predigttext ist ein schwieriger Text“, kann ich daher nicht verstehen. Damit umzugehen, ist Aufgabe des Predigenden. Entweder erschließt sich einem der Text als heilsam fremd - hoffentlich - oder man sollte schlicht einen anderen nehmen. Die Ordnung der Predigttexte ist ja kein Schicksal.
Nun gibt es allerdings eine Geschichte, die für mich eine echte Zumutung ist. Sie ärgert mich und regt mich auf, im Erwachsenen- noch mehr als im Kindesalter. Und sie führt mich an Grenzen des Verstehens. Ich meine die Erzählung von der Opferung oder genauer Bindung Isaaks (1. Mose 22). Um Gottes willen und um des Menschen willen: Ein Vater kann doch nicht sein eigenes Kind töten wollen!

- Ein unbegreiflicher Gott, der so etwas fordert.
- Ein enttäuschender Abraham, der sich ohne ein einziges Widerwort auf so eine Forderung einlässt.
- Ein unbefriedigender Schluss, an dem plötzlich Engel und Widder auftauchen und die unerwartete Lösung bieten.

Abraham kehrt heim, die Geschichte ist aus, ich aber ärgere mich weiter und meine Fragen bleiben offen. Dass das ganze „nur“ geschieht, um Abraham zu versuchen, macht es für mich um keinen Deut besser. Mit so etwas spielt man nicht. Auch der Deutungsversuch, dass es um die religionsgeschichtliche Ablösung von Menschen- durch Tieropfer gehe, erklärt nicht, wieso wir uns damit auseinandersetzen sollten.

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Impuls des Monats

Ist der Gottesdienst tot?

Eberhard Pausch

Dr. Eberhard Pausch

Der katholische Kommunikationsprofi Erik Flügge rät in einer seiner neuesten Veröffentlichungen der evangelischen Kirche, sie solle vor allem drei Dinge tun, um wieder mutiger in die Zukunft gehen zu können: Erstens prominente Personen wie Margot Käßmann an die Spitze ihrer Institution stellen. Zweitens die Bibel fortschreiben – neue Texte müssten her, die alten seien verbraucht! Und schließlich, drittens, den Gottesdienst hinter sich lassen. Oder jedenfalls die Illusion, dieser könne das Zentrum der Gemeinde sein. Flügges Urteil ist vernichtend: „Sie können am Format des Gottesdienstes so viel drehen, wie Sie wollen! Ihre Gottesdienste sind tot. Sie werden nicht mehr lebendig.“ So weit, so schlecht, könnte man meinen. Schlägt für den Gottesdienst also die letzte Stunde? Zumindest für den regelmäßigen Sonntagsgottesdienst in jeder Kirchengemeinde?

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Tagen auf dem Römerberg

Richten Sie Ihr Event bei uns aus! Die Räumlichkeiten der Akademie bieten Ihnen eine beeindruckende Atmosphäre, mitten in Frankfurt. Zwei Säle, vier Seminarräume und eine Lounge sind vielfältig einsetzbar und mit moderner Technik ausgestattet.

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