Donnerstag
29
Februar
2024
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 18.00 – 19.30 Uhr
„EIN LÄMMLEIN GEHT UND TRÄGT DIE SCHULD“
TELEMANNS JOHANNESPASSION VON 1745
Musikbetrachtung
Georg Philipp Telemann komponierte in seiner Hamburger Zeit 46 liturgische Passionen. Hierfür verwendete er die Passionserzählungen der vier Evangelisten, die jeweils individuell um neu gedichtete Betrachtungen erweitert wurden. Auf diese Weise gelangten auf der Wort-Ebene theologische Sichtweisen in die zu vertonende Grundlage, die Telemann in seinen Kompositionen individuell ausgestaltete. Diese Einführungsveranstaltung gibt Einblicke in Telemanns 1745 erstmals aufgeführte Johannespassion „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ TWV 5:30 und geht der Frage nach, warum wir die Passionsvertonungen Johann Sebastian Bachs in den letzten Jahrzehnten viel häufiger hörten als jene von Telemann.
 
Die Veranstaltung versteht sich als Begleitprogramm zur Aufführung der Johannespassion „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ TWV 5:30 von Georg Philipp Telemann am Sonntag, 10. März 2024, 18 Uhr, in der Frankfurter Katharinenkirche unter Leitung von Klaus Eldert Müller.
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich

Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Olaf Lewerenz, Pfarrstelle für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen
Klaus Eldert Müller, Organist und Kantor an St. Katharinen
Prof. Dr. Daniela Philippi, Institut für Musikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt, Vorsitzende der Frankfurter Telemann-Gesellschaft
 
Kooperation:
Frankfurter Telemann-Gesellschaft
Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt
Kirchenmusik und Pfarrstelle für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen
 
Förderer:
Frankfurter Telemann-Gesellschaft
Evangelische Akademie Frankfurt

Veranstaltungsort