Erich Fromm (1900–1980) war von Beruf Psychoanalytiker und gehörte in den 1930er-Jahren zur ersten Generation der „Frankfurter Schule“ und des Instituts für Sozialforschung. Wie andere Mitarbeitende des Instituts war er jüdischer Herkunft und ging daher bereits früh ins Exil in die USA. Publizistisch verbuchte er dort, aber später auch in Europa mit Büchern wie „Die Furcht vor der Freiheit“, „Die Kunst des Liebens“ und „Haben oder Sein“ große Erfolge. Besonders interessierte ihn der Zusammenhang von Psychoanalyse, Philosophie und Gesellschaftstheorie. Phänomene wie Rassismus, Alltagsrassismus und Antisemitismus bedürfen erst recht in der Gegenwart einer interdisziplinären und multiperspektivischen Untersuchung. Dazu können die Forschungen und Impulse von Erich Fromm auch heute noch bedeutsam sein.
Int. Erich-Fromm-Ges. e.V., c/o Klaus Widerström, Bachstr. 5, 64347 Griesheim
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Anmeldeschluss: 16.09.2023 (spätere Anmeldungen auf Anfrage)
30 Euro (mit Mahlzeiten)
10 Euro (ohne Mahlzeiten)
Prof. Dr. Dr. Roger Frie, Psychologe und Gelehrter in Geschichte, Philosophie und Psychoanalyse
Dr. Mai-Anh Boger, Pädagogin und Akademische Rätin Universität Regensburg
Prof. Dr. Doron Kiesel, Soziologe und Erziehungswissenschaftler, wissenschaftlicher Direktor Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland
Leitung und Moderation:
Elias Sigmund Jungheim
Dr. Eberhard Pausch
Kooperation:
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft
Förderer:
Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt

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