Mittwoch
20
Mai
2026
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 18.00 – 19.15 Uhr
Medien, Macht und Widerstand
Bilder aus dem Iran
Diskussion
Auf diesem Panel im Rahmen der Filmtage Globale Perspektiven diskutieren der Filmemacher Jafar Najafi und die Künstlerin Parastou Forouhar über die Rolle und Bedeutung von Bildern aus dem Iran. Welche digitalen Formen des Widerstands waren vor der aktuellen Kriegssituation möglich – und welche bestehen heute noch? Wie werden illegale Bilder sowohl innerhalb des Landes als auch im Ausland sichtbar gemacht? Welcher visuellen Propaganda bedient sich der theokratische Staat, um seine Macht zu festigen? Und wie konnten Film- und Kunstschaffende bis Kriegsbeginn strategisch handeln, um die staatliche Zensur im Iran zu umgehen? Nicht zuletzt wird auch gefragt, welche Handlungsoptionen den im Exil lebenden Kreativen heute noch bleiben.
Auf diesem Panel im Rahmen der Filmtage Globale Perspektiven diskutieren der Filmemacher Jafar Najafi und die Künstlerin Parastou Forouhar über die Rolle und Bedeutung von Bildern aus dem Iran. Welche digitalen Formen des Widerstands waren vor der aktuellen Kriegssituation möglich – und welche bestehen heute noch? Wie werden illegale Bilder sowohl innerhalb des Landes als auch im Ausland sichtbar gemacht? Welcher visuellen Propaganda bedient sich der theokratische Staat, um seine Macht zu festigen? Und wie konnten Film- und Kunstschaffende bis Kriegsbeginn strategisch handeln, um die staatliche Zensur im Iran zu umgehen? Nicht zuletzt wird auch gefragt, welche Handlungsoptionen den im Exil lebenden Kreativen heute noch bleiben.
Parastou Forouhar ist eine iranische Künstlerin und Aktivistin. Als Konzeptkünstlerin setzt sie in ihren Installationen unter anderem Zeichnungen, Fotografien und animierte Bildsequenzen ein. Seit 1991 lebt sie in Deutschland im Exil. Ihr Werk wurde mehrfach prämiert, zuletzt 2025 mit dem renommierten Gabriele Münter Preis. Forouhar hat die politische Opposition ihrer vom iranischen Geheimdienst 1998 ermordeten Eltern auch in Teheran fortgeführt.
Der iranische Filmemacher Jafar Najafi, bekannt für preisgekrönte Filme wie Alone (2022), lebt derzeit als Geflüchteter in Darmstadt und kämpft um sein Recht auf Asyl. Während eines Aufenthalts in Frankfurt 2025 durchsuchten iranische Behörden seine Teheraner Wohnung und beschlagnahmten sein Filmmaterial zur Polizeigewalt gegen die Frau-Leben-Freiheit-Proteste.
Im Anschluss findet ab 20 Uhr die Verleihung des Filmpreis Globale Perspektiven statt.
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich über www.filmtage-globale-perspektiven.de/de/latest
Mehr Informationen:
Mitwirkende:
Jafar Najafi, Filmemacher
Parastou Forouhar, Künstlerin und Aktivistin
Moderation:
Awa Yavari
Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Studienleiterin für Film, Wirtschaft und Transatlantischen Dialog, Evangelische Akademie Frankfurt
Georg Thünemann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Misereor
Andrea Wenzek, Journalistin und Filmkuratorin
Dr. Margrit Frölich, Studienleiterin für Film, Wirtschaft und Transatlantischen Dialog, Evangelische Akademie Frankfurt
Georg Thünemann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Misereor
Andrea Wenzek, Journalistin und Filmkuratorin
Kooperation:
Bundesverband kommunale Filmarbeit
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Filmtage Globale Perspektiven
Bundesverband kommunale Filmarbeit
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Filmtage Globale Perspektiven
Förderer:
Brot für die Welt
Hessen Film & Medien
Katholischer Fonds
Kulturamt Frankfurt
Kulturförderung der VG Bild-Kunst
Brot für die Welt
Hessen Film & Medien
Katholischer Fonds
Kulturamt Frankfurt
Kulturförderung der VG Bild-Kunst
Veranstaltungsort