Über den Film „Moderne Zeiten“ (USA 1936, R: Charlie Chaplin, 89 Minuten):
Charlie Chaplins letzter Stummfilm (mit Musik und Soundeffekten) ist seine Auseinandersetzung mit dem Maschinenzeitalter. Als Fließbandarbeiter muss Charlie immer wieder den gleichen Handgriff ausführen, bis er durchdreht. Es folgen andere kurze Tätigkeiten sowie Aufenthalte in der Nervenheilanstalt und im Gefängnis. Auf seine unnachahmliche Weise reagiert Chaplin hier auf die Weltwirtschaftskrise und führt vor, wie die von ihm in vielen Filmen entwickelte Figur des Tramps versucht, in der modernen Gesellschaft zurrechtzukommen. Mit der von Paulette Goddard gespielten Partnerin erscheint zum ersten Mal in einem Film Chaplins ein gleichgewichtiges weibliches Pendant zum Tramp – bis hin zum berühmten Schlussbild.
Weitere Filme in der Reihe „Zwischen Protest und Utopie“ am 12. Mai (Hungerjahre), 13. Mai (Persepolis), 26. Mai (BlacKkKlansman) und 27. Mai 2026 (Die Wütenden – Les Misérables)
Anmeldeschluss: Montag, 4. Mai, 12 Uhr
Bei Anmeldung reservieren wir Ihnen eine Eintrittskarte.
Bitte beachten Sie, dass reservierte Karten bis spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden müssen!
Sie können Tickets auch direkt über das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum DFF buchen: www.dff.film/kino/
Kosten:
9 Euro, ermäßigt 7 Euro
Dr. Philipp Stiasny, Filmhistoriker, Filmkurator und Publizist
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt
Natascha Gikas, DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Dr. Daniela Kalscheuer, Katholische Akademie Rabanus Maurus
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Katholische Akademie Rabanus Maurus
Anmeldung
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