Samstag
14
September
2024
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main, 10.00 – 16.30 Uhr
POLITIK, RELIGION, IDENTITÄT
INTERRELIGIÖSE KOMPETENZ IN DER SCHULGEMEINSCHAFT
Fachtag
Religion und Politik sind getrennt – diese Maxime wurde infolge der Französischen Revolution als „Laizismus“ zum Grundgesetz mancher Staaten und gilt auch hierzulande als Ideal, obwohl im deutschen Grundgesetz die Kooperation von Staat und Religion nahegelegt wird. Weltweite Konflikte vor allem im Nahen Osten lassen spätestens seit vergangenem Herbst ein ganz anderes Modell, nämlich die Verschmelzung von Religion und Politik, in unsere Klassenzimmer eindringen. Viele Lehrkräfte sind ratlos, wenn ihnen hier plötzlich Nationalflaggen begegnen oder irritierende Videos in der Klassen-WhatsApp-Gruppe kursieren. Anlass genug, um grundsätzliche Fragen einmal religionspädagogisch zu kontextualisieren: Was sind legitime und was illegitime Verbindungen von Politik und Religion? Wie wird das Verhältnis der beiden in den drei bedeutenden monotheistischen Weltreligionen gefasst? Eng damit hängt die Frage nach Identität zusammen – religiöse, ethnische und nationale Identität. Wie bildet sie sich? Muss Identität Abweichendes verleugnen und Anderes bekämpfen? Wie entwickelt sich eine persönliche Identität, die pluralitätsfähig ist und das Andere nicht ablehnen, ausgrenzen oder gar bekämpfen muss? Diesen Fragen widmet sich der Kongress in drei Hauptvorträgen mit abschließendem Podium aus den Perspektiven der verschiedenen Religionen am Vormittag und in vertiefenden praxisorientierten Workshops am Nachmittag.
Religion und Politik sind getrennt – diese Maxime wurde infolge der Französischen Revolution als „Laizismus“ zum Grundgesetz mancher Staaten und gilt auch hierzulande als Ideal, obwohl im deutschen Grundgesetz die Kooperation von Staat und Religion nahegelegt wird. Weltweite Konflikte vor allem im Nahen Osten lassen spätestens seit vergangenem Herbst ein ganz anderes Modell, nämlich die Verschmelzung von Religion und Politik, in unsere Klassenzimmer eindringen. Viele Lehrkräfte sind ratlos, wenn ihnen hier plötzlich Nationalflaggen begegnen oder irritierende Videos in der Klassen-WhatsApp-Gruppe kursieren. Anlass genug, um grundsätzliche Fragen einmal religionspädagogisch zu kontextualisieren: Was sind legitime und was illegitime Verbindungen von Politik und Religion? Wie wird das Verhältnis der beiden in den drei bedeutenden monotheistischen Weltreligionen gefasst? Eng damit hängt die Frage nach Identität zusammen – religiöse, ethnische und nationale Identität. Wie bildet sie sich? Muss Identität Abweichendes verleugnen und Anderes bekämpfen? Wie entwickelt sich eine persönliche Identität, die pluralitätsfähig ist und das Andere nicht ablehnen, ausgrenzen oder gar bekämpfen muss? Diesen Fragen widmet sich der Kongress in drei Hauptvorträgen mit abschließendem Podium aus den Perspektiven der verschiedenen Religionen am Vormittag und in vertiefenden praxisorientierten Workshops am Nachmittag.
Anmeldung erforderlich über hausamdom@bistumlimburg.de
Referierende:
Prof. Dr. Regina Polak
Prof. Dr. Meron Mendel
Saba-Nur Cheema
Leitung:
Annette Lorenz
Kooperation:
Diözesanbildungswerk Limburg
Katholische Akademie Rabanus Maurus
Pädagogisches Zentrum der Bistümer im Lande Hessen
Religionspädagogisches Institut der EEKW und der EKHN
Förderer:
Hessisches Kultusministerium
Prof. Dr. Regina Polak
Prof. Dr. Meron Mendel
Saba-Nur Cheema
Leitung:
Annette Lorenz
Kooperation:
Diözesanbildungswerk Limburg
Katholische Akademie Rabanus Maurus
Pädagogisches Zentrum der Bistümer im Lande Hessen
Religionspädagogisches Institut der EEKW und der EKHN
Förderer:
Hessisches Kultusministerium
Veranstaltungsort