Film und Gespräch
Die Evangelische Filmjury empfiehlt "Sorry we missed you" als Film des Monats Februar.
Am Anfang steht ein Jobinterview. Ricky Turner rutscht nervös auf seinem Stuhl herum, während er alle positiven Eigenschaften aufzählt, die einen Arbeitgeber beeindrucken. Mit Erfolg. Am Ende des Gesprächs gehört der Paketbote zur Firma – als selbstständiger Unternehmer. Was das bedeutet, zeigt Ken Loach in seinem neuen Spielfilm. Am Beispiel der Logistikbranche wirft der Regisseur einen präzisen Blick auf heutige Arbeitsbedingungen und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Familienleben. Er verdeutlicht, was passiert, wenn Flexibilität und Selbstverantwortung zum neuen Heilsversprechen werden und Menschen an der Grenze ihrer Belastbarkeit agieren müssen.
Der Film des Monats der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Die Arbeit der Jury wird vom Filmkulturellen Zentrum im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) betreut.
Eintritt:
8 Euro / ermäßigt 7 Euro
Tickets ausschließlich über das Mal Seh’n Kino:
T + 49 (0) 69 . 597 08 45 (ab 19 Uhr)
www.malsehnkino.de
Mitwirkende:
Prof. Dr. Jörn Ahrens, Kultursoziologe, Justus-Liebig-Universität Gießen
Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende Evangelische Filmjury, Studienleiterin Evangelische Akademie Frankfurt
Veranstaltungsort