Freitag
08
April
2022
Evangelische Akademie Frankfurt, Onlineveranstaltung, 19.00 – 20.15 Uhr
TOD UND TRAUER IM COMPUTERSPIEL
EINE HILFREICHE FORM DER BEWÄLTIGUNG VON VERLUSTERFAHRUNGEN?
Vortrag und Diskussion
Dass der Tod der große Gleichmacher ist, gilt eigentlich nur für die bereits Verstorbenen. Die Hinterbliebenen müssen jeweils eigene Wege finden, mit dem Verlust umzugehen. Einen eher neuen Weg bieten hierbei Computerspiele. Auffallend ist, dass mittlerweile viele Spiele das Themenfeld Tod und Trauer in ihren interaktiven Geschichten aufgreifen. Doch es stellt sich die Frage: Können Computerspiele in der Trauerbegleitung und gegebenenfalls sogar in der Therapie wertvolle Dienste leisten? Lenken sie nicht vielmehr Menschen von ihrer Trauer ab und verhindern die Auseinandersetzung mit Verlusterfahrungen? Oder tragen sie zur hilfreichen Reflexion bei? Müssen sich Angehörige Sorgen machen, wenn Jugendliche oder Erwachsene ihre Trauer am PC „ausleben“? Und können Spiele vielleicht sogar dazu befähigen, empathisches Verhalten gegenüber Trauernden einüben? Im Vortrag kommen Repräsentationen von Tod und Trauer ebenso zur Sprache wie die hilfreiche und therapeutische Nutzung von Computerspielen.
Anmeldung erforderlich bis 4. April 2022
Teilnahme kostenfrei
Referent:
Dr. Arno Görgen, Neu-Ulm
Dr. Arno Görgen, Neu-Ulm
Leitung und Moderation:
Prof. Dr. Kurt W. Schmidt
Kooperation:
Zentrum für Ethik in der Medizin am Agaplesion Markus Krankenhaus