Tuesday
20
October
2026
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 19.00 – 21.00 Uhr
Wachstum – kritisch betrachtet
Ein Streitgespräch mit Ulrike Herrmann und Justus Haucap
Wirtschaftspolitisches Forum
Wachstum schafft Wohlstand, so lautet ein Grundsatz unseres Wirtschaftssystems. Die Sinnhaftigkeit ständigen ökonomischen Wachstums wird jedoch von vielen in Zweifel gezogen. Unsere Welt ist endlich – daher argumentiert die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, dass es kein unendliches und auch kein „grünes“ Wachstum geben könne. In ihrem Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) fordert sie ein wirtschaftliches Umdenken hin zu einem sozial gerechten, kontrollierten Schrumpfungsprozess mit dem Ziel einer ökologischen Kreislaufwirtschaft. Dieses Szenario steht heute, 2026, in einem Spannungsverhältnis zu weiteren Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Geopolitische Krisen und Kriege – insbesondere Energiepreisschocks, Zölle und international gestörte Lieferketten – belasten die Unternehmen und lassen die Verbraucherpreise in die Höhe schießen. Der Ökonom Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, setzt dem eine marktwirtschaftlich-liberale Wachstumspolitik entgegen. Für ihn sind strukturelle Reformen, Bürokratieabbau und Wettbewerb entscheidend, um die Wachstumsschwäche zu überwinden und damit Wohlstand zu sichern. Immerhin prognostizieren die Wirtschaftsweisen für 2027 nur einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent. Welche Bedeutung hätte dieses geringe Wachstum für Unternehmen, Verbraucher/innen und Gesellschaft? Und muss sich langfristig unsere Strategie verändern?
Wachstum schafft Wohlstand, so lautet ein Grundsatz unseres Wirtschaftssystems. Die Sinnhaftigkeit ständigen ökonomischen Wachstums wird jedoch von vielen in Zweifel gezogen. Unsere Welt ist endlich – daher argumentiert die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, dass es kein unendliches und auch kein „grünes“ Wachstum geben könne. In ihrem Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) fordert sie ein wirtschaftliches Umdenken hin zu einem sozial gerechten, kontrollierten Schrumpfungsprozess mit dem Ziel einer ökologischen Kreislaufwirtschaft. Dieses Szenario steht heute, 2026, in einem Spannungsverhältnis zu weiteren Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Geopolitische Krisen und Kriege – insbesondere Energiepreisschocks, Zölle und international gestörte Lieferketten – belasten die Unternehmen und lassen die Verbraucherpreise in die Höhe schießen. Der Ökonom Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie, setzt dem eine marktwirtschaftlich-liberale Wachstumspolitik entgegen. Für ihn sind strukturelle Reformen, Bürokratieabbau und Wettbewerb entscheidend, um die Wachstumsschwäche zu überwinden und damit Wohlstand zu sichern. Immerhin prognostizieren die Wirtschaftsweisen für 2027 nur einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent. Welche Bedeutung hätte dieses geringe Wachstum für Unternehmen, Verbraucher/innen und Gesellschaft? Und muss sich langfristig unsere Strategie verändern?
Eintritt frei
Anmeldung erwünscht
Mitwirkende:
Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin
Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin
Moderation:
Dorothee Holz, Wirtschaftsjournalistin
Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt
Heinz Thomas Striegler und der Arbeitskreis Wirtschaft der Evangelischen Akademie Frankfurt
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt
Heinz Thomas Striegler und der Arbeitskreis Wirtschaft der Evangelischen Akademie Frankfurt
Kooperation:
Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer
Evangelische Bank
Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer
Evangelische Bank
Förderer:
Evangelische Bank
Evangelische Bank
Anmeldung
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