Die Welt scheint aus den Fugen geraten. Pandemiefolgen, die Klimakrise, der Fachkräftemangel wie auch der Krieg in Europa machen deutlich, wie verletzlich unsere Gesellschaft geworden ist. Jugendliche erleben vor diesem Hintergrund gewaltige Herausforderungen in ihrem Alltag und berichten vermehrt von depressiven Symptomen und Ängsten. Sie treffen auf ein neue, krisenhafte und unsichere Normalität, die auch Fachkräfte der Jugendarbeit vor Herausforderungen stellt. Wie können wir Jugendliche unterstützen? Was bedeutet die Welt im Wandel für unsere Professionen der sozialen Arbeit und politischen Bildung?
In dieser Veranstaltungsreihe werden politische Jugendbildung und Jugendsozialarbeit zusammengedacht. Politische Bildung ist Teil des pädagogischen Alltags. Damit sie nicht „einfach nebenher“ passiert, brauchen Fachkräfte Wissen, eine innere Haltung und die Bereitschaft, ihre Arbeit auch politisch zu verstehen.
Anmeldung erbeten bis 19. September 2024
Referentin:
Prof. Dr. Hanna Christiansen, Philipps-Universität Marburg
Leitung:
Katharina Lange, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt
Annette Lorenz, Evangelische Akademie Frankfurt
Kooperation:
Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt
Förderer:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Netzwerkprojekts „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität“ der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung statt.