Dienstag
17
März
2026
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 19.00 – 21.00 Uhr
Wer bezahlt für den Frieden?
Verteilungsfragen in unsicheren Zeiten
Wirtschaftspolitisches Forum
Lange konnte Deutschland davon profitieren, dass es unter dem nordatlantischen Schutzschirm stand und seine Zurückhaltung gegenüber militärischen Ausgaben aufgrund seiner Geschichte auf Verständnis traf. Doch die Zeiten der Friedensdividende für Deutschland sind vorbei. Die veränderte Weltlage erfordert einen höheren politischen und finanziellen Einsatz der Bundesrepublik. Und das ausgerechnet zu Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft schwächelt und die Exportnation an ihre Grenzen gelangt. Das Geld, das für die Friedenssicherung (oder Verteidigungsfähigkeit) in Europa aufgebracht werden muss, wird den öffentlichen Haushalten fehlen. Bis zu 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts jährlich werden benötigt, um die erhöhten Ausgaben für Bundeswehr, Auslandseinsätze, Rüstungsgüter, Zivilschutz und Katastrophenschutz zu decken. Dafür werden Haushaltsentscheidungen getroffen, die viele noch vor wenigen Jahren nicht befürwortet hätten. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird es darum gehen zu fragen, wer denn die Rechnung für die notwendig gewordenen Kosten zahlen muss. Die Steuerzahler über Steuererhöhungen? Oder künftige Generationen über den Schuldendienst? Kontrovers gesehen werden auch die Umverteilungen, zu denen die öffentlichen Haushalte gezwungen sein werden. Geraten die Sozialhaushalte unter zusätzlichen Druck? Gefährdet dies den Sozialstaat? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Expert/innen.
Lange konnte Deutschland davon profitieren, dass es unter dem nordatlantischen Schutzschirm stand und seine Zurückhaltung gegenüber militärischen Ausgaben aufgrund seiner Geschichte auf Verständnis traf. Doch die Zeiten der Friedensdividende für Deutschland sind vorbei. Die veränderte Weltlage erfordert einen höheren politischen und finanziellen Einsatz der Bundesrepublik. Und das ausgerechnet zu Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft schwächelt und die Exportnation an ihre Grenzen gelangt. Das Geld, das für die Friedenssicherung (oder Verteidigungsfähigkeit) in Europa aufgebracht werden muss, wird den öffentlichen Haushalten fehlen. Bis zu 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts jährlich werden benötigt, um die erhöhten Ausgaben für Bundeswehr, Auslandseinsätze, Rüstungsgüter, Zivilschutz und Katastrophenschutz zu decken. Dafür werden Haushaltsentscheidungen getroffen, die viele noch vor wenigen Jahren nicht befürwortet hätten. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird es darum gehen zu fragen, wer denn die Rechnung für die notwendig gewordenen Kosten zahlen muss. Die Steuerzahler über Steuererhöhungen? Oder künftige Generationen über den Schuldendienst? Kontrovers gesehen werden auch die Umverteilungen, zu denen die öffentlichen Haushalte gezwungen sein werden. Geraten die Sozialhaushalte unter zusätzlichen Druck? Gefährdet dies den Sozialstaat? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Expert/innen.
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Studienleiterin Evangelische Akademie Frankfurt
Heinz Thomas Striegler, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft
Arbeitskreis Wirtschaft der Evangelischen Akademie Frankfurt
Dr. Margrit Frölich, Studienleiterin Evangelische Akademie Frankfurt
Heinz Thomas Striegler, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft
Arbeitskreis Wirtschaft der Evangelischen Akademie Frankfurt
Kooperation:
Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer
Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer
Evangelische Bank
Förderer:
Evangelische Bank
Anmeldung
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