Antimuslimische Ressentiments sind in breiten Gesellschaftsschichten verankert, wie ein Blick auf aktuelle Studien zeigt. Zuschreibungen und Entwertungen von muslimischen und muslimisch gelesenen Jugendlichen beeinflussen ihre Entwicklung im Jugendalter und wirken sich negativ auf ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus. Auch pädagogische Settings sind nicht frei von antimuslimischen Fremdzuschreibungen. Unter diesen Voraussetzungen scheint ein Sprechen über Islamismus kaum möglich, ohne antimuslimischen Rassismus zu reproduzieren. Wie können Fachkräfte dennoch den pädagogischen Raum schützen vor einem Weltbild, das Andersdenkende, Frauen und LGBTQ diskriminiert und Antisemitismus befördert?
Das Präventionscafé ist ein Ort des Austauschs für pädagogische Fachkräfte. Nach einem Impulsvortrag diskutieren wir das Gehörte im Hinblick auf unsere alltägliche Arbeit mit Jugendlichen und entwickeln gemeinsam Handlungsansätze und Vernetzungsmöglichkeiten.
Hier der zoomlink für das Meeting:
https://evangelische-akademie-de.zoom.us/j/62775731112?pwd=Qm5NdVRrK3Z0YVJnMUNOS0ZyQjU3QT09
Meeting-ID: 627 7573 1112
Kenncode: 429978
Referentin:
Canan Korucu, ufuq.de
Leitung:
Katharina Lange, Jugendmigrationsdienst des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e. V.
Annette Lorenz, Evangelische Akademie Frankfurt
Kooperation:
Jugendmigrationsdienst des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt
Förderer:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Netzwerkprojekts „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität“ der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung statt.