Filmreihe
Die Etablierung von populistischen Parteien in den Parlamenten sowie das Erstarken autoritärer und demokratiefeindlicher Bewegungen wecken gerade in Deutschland die Erinnerung an den schon einmal erfolgten Verlust der ersten Demokratie, der Weimarer Republik. Doch wie zeichneten sich die politischen Unruhejahre im Kino der Weimarer Republik ab? War Weimar tatsachlich, zumindest im Film, so instabil, wie es im Nachhinein den Anschein hat? Oder gab es zumindest im Kino nicht auch die Vision einer stabilen Demokratie und des Aufbruchs wider den Nationalismus, für ein freiheitliches Europa?
Abwege
1928, 98. Min.
R: Georg Wilhelm Pabst
Die Ehe- und Lebenskrise eines gut situierten Ehepaares, das sich einander entfremdet hat und doch nicht voneinander lassen kann. In stilistischer Strenge von Pabst inszeniertes Kammerspiel, in dem sich die Enge als auch die neugewonnenen Freiheiten der Weimarer Republik widerspiegeln.
Kosten:
8 Euro / erm. 6 Euro,
Frankfurt-Pass-Inhaber 4 Euro
Leitung:
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt
Natascha Gikas, Deutsches Filminstitut
Dr. Daniela Kalscheuer, Katholische Akademie Rabanus Maurus
Mitveranstalter:
Deutsches Filminstitut und Filmmuseum
Katholische Akademie Rabanus Maurus
Förderer:
Bundeszentrale für politische Bildung (beantragt)
Veranstaltungsort